HNA-Kommentar

Daniel Schneider zum Phantomtor: Kein Fair Play

Das zweite Phantom-Tor in der Geschichte der Fußball-Bundesliga hat Bayer Leverkusen an die Tabellenspitze gespült. Durch ein Loch im Netz war der Ball im Gehäuse von Gegner Hoffenheim gelandet. Ein Kommentar von HNA-Redakteur.

Bislang gab es in der Fußball-Bundesliga erst ein Phantom-Tor. Thomas Helmer hatte es beim 2:1 für Bayern gegen Nürnberg 1994 erzielt. Das Spiel musste wiederholt werden. Das war fair, auch wenn Bayern das Wiederholungsspiel 5:0 gewann.

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Dieselbe Regelung sollte jetzt im Fall der Partie zwischen Hoffenheim und Leverkusen getroffen werden. Fehler sind menschlich. Sich auf eine Tatsachenentscheidung zurückziehen zu wollen, kann aber in diesem Fall nicht mehr gelten.

Zu offensichtlich war der Fehler, den Schiedsrichter Felix Brych auch eingesehen hat. Aber die Schuld liegt nicht allein bei ihm.

Warum sagte ihm Stefan Kießling nicht, dass der Ball neben das Tor ging? Das wäre Fair Play gewesen. Schade, dass der Stürmer, der so gern in der Nationalmannschaft spielen würde, auf diese Gelegenheit verzichtet hat.

dts@hna.de

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