Nerviger als ein Hammer

Kommentar zum Wechsel-Hickhack um de Bruyne: Nerviger als ein Hammer

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Jeden Tag neue Spekulationen rund um einen möglichen Wechsel von Kevin de Bruyne nach Manchester. Das sei mittlerweile nerviger als ein Presslufthammer am Montagmorgen - dazu ein Kommentar von HNA-Sportredakteur Florian Hagemann.

Womöglich wechselt Kevin de Bruyne in den nächsten Tagen vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg zum englischen Spitzenklub Manchester City – für 70 Millionen Euro, 75 Millionen oder gar 80 Millionen. Wer weiß das schon? Womöglich bleibt er aber auch beim VfL Wolfsburg. Fest steht, dass nichts unmöglich ist in diesem Fall, der gerade dabei ist, nerviger zu werden als jeder Presslufthammer, der an einem Montagmorgen vor dem Schlafzimmerfenster auf Hochtouren läuft.

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Der Fall de Bruyne ist längst ein Paradebeispiel für das hoffnungslos überdrehte Fußballgeschäft geworden, in dem englische Klubs wegen horrender Fernseheinnahmen mit Unsummen um sich schmeißen und mittlerweile sogar mittelklassige Zweitligafußballer aus Deutschland für Millionen abwerben. Zu dem Geschäft zählen neben den sehr redseligen Managern natürlich auch die hypernervösen Medien, die selbst bedeutungslose Stellungnahmen aufbauschen. Und nicht zu vergessen: Es ist der Sache auch nicht dienlich, wenn die Transferperiode noch läuft, während die ersten Spieltage schon absolviert sind.

So ist ein Theater wie das um de Bruyne eines, das der moderne Fußball hervorbringt – und das ihn zugleich beschädigt.

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