„Chance für gerechteren Fußball“

DFL-Kommission befürwortet Videobeweis und fordert sachliche Diskussion

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Eingriff von außen: Dieses Symbol zeigt an, wann der Videoschiedsrichter in Köln eine Szene überprüfen lässt.

Der sogenannte Video-Assistent wird von der „Kommission Fußball“ der DFL befürwortet. Dem Gremium missfällt jedoch die hitzige Diskussion um die technische Neuerung.

Frankfurt/Main - Die „Kommission Fußball“ der Deutschen Fußball Liga unterstützt die Forderung des DFL-Präsidiums nach neuen Strukturen für das beim Deutschen Fußball-Bund verankerte Schiedsrichterwesen. Dies teilte die DFL nach einer Sitzung des Gremiums am Freitag mit. Für den Fußball-Manager Jörg Schmadtke, der nach dem Ausscheiden beim 1. FC Köln auch die Kommission verlassen hat, wurde die vakante Position des Bundesliga-Vertreters mit Hansi Flick von 1899 Hoffenheim besetzt.

Die DFL-Kommission befürwortet weiterhin die Neuerung Video-Assistent und bewertet sie „als Chance für gerechteren Fußball“, hieß es in der Mitteilung. In der laufenden Testphase sei aber zur Versachlichung der aufgekommenen Diskussionen auch von Vertretern der Clubs eine angemessene Kommunikation, Analyse und Einordnung erforderlich.

Auch Zweitspielrecht für U23-Spieler wird thematisiert

Ein weiteres Thema war das Zweitspielrecht. Danach könnten U23-Spieler auch außerhalb der Transferperioden für einen bestimmten Zeitraum für einen anderen Club aktiv sein. Nach einstimmiger Auffassung wird die Kommission die Möglichkeit eines solchen Zweitspielrechts für Nachwuchsspieler aktuell nicht verfolgen, insbesondere unter dem Aspekt der Integrität des Wettbewerbs.

Die „Kommission Fußball“ hat eine beratende Funktion für das DFL-Präsidium wie auch die fünf weiteren DFL-Kommissionen.

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dpa

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