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Kritik an Felix Zwayer nach Topspiel: „Es ist kaum noch auszuhalten“

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Von: Maximilian Bülau

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Felix Zwayer (links) und Jude Bellingham.
Hatten sich am Ende nicht mehr so lieb: Schiedsrichter Felix Zwayer (links) und Dortmunds Jude Bellingham. ©  Imago /Norbert Schmidt

Felix Zwayer nimmt sich eine Auszeit. Der Fußball-Schiedsrichter macht kein Geheimnis daraus, dass der Grund dafür im Topspiel zwischen Dortmund und Bayern (2:3) liegt – und den Folgen.

So hatte BVB-Spieler Jude Bellingham Zwayer wegen einer möglichen Verwicklung in den Robert-Hoyzer-Skandal Bestechlichkeit vorgeworfen. Im Internet gab es – wieder einmal – Morddrohungen.

Es ist kaum noch auszuhalten, erschreckend – das muss in diesem Zusammenhang einfach mal gesagt werden. Die Richtung, in die sich die Kommunikation dieser Gesellschaft entwickelt, ist bedrohlich. Da wird ohne Skrupel beleidigt und gedroht. Als wäre das der ganz normale Ton. Und es bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens im privaten Umfeld anders geredet wird. Anonym haben heute so viele Menschen – sorry – eine große Klappe. Meistens sind es die, die in einer persönlichen Konfrontation lieber schnell das Weite suchen.

Nur um das klarzustellen: Sicher hatte Zwayer in der Partie zwischen dem BVB und den Bayern nicht seinen besten Tag. Kritik ist absolut in Ordnung. Aber es muss einen Rahmen geben, in dem diese sich bewegt. Der wurde klar gesprengt. Hoffentlich kehrt Zwayer auf den Platz zurück. Damit in diesem Fall nicht die Dummheit siegt.

Ein Kommentar von Maximilian Bülau

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