Kreispokal-Halbfinale: FC Großalmerode und Lichtenauer FV aktiv

Das lange Warten hat ein Ende

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Überzahl: Der Favoritenrolle gerecht werden wollen Matias Gonzalo Tadeis (Mitte) und Benjamin Orschel (rechts) mit dem Lichtenauer FV im Kreispokal-Halbfinale.

Witzenhausen – Die Fußballer haben lange auf diesen Moment warten müssen. Nun ist es endlich soweit. Am Wochenende werden die ersten Fußball-Pflichtspiele nach der monatelangen Corona-Pause angepfiffen.

Im noch laufenden Wettbewerb des Kreispokals 2019/20 steht das Halbfinale an. In den Begegnungen SC Niederhone gegen Lichtenauer FV und FC Großalmerode gegen den SV Weidenhausen werden die Endspielteilnehmer ermittelt. Das Finale wird dann am 29. August in Waldkappel ausgetragen.

Nach den Vorgaben des Hessischen Fußball-Verbandes sind ohne eine Ausnahmegenehmigung an beiden Spielorten nur maximal 250 Personen inklusive Spieler, Betreuer, Trainer und Zuschauer erlaubt.

FC Großalmerode - SV Adler Weidenhausen (Samstag, 15 Uhr). Für FC-Trainer Stefan Koch und seine Kicker ist dieses Duell eine tolle Trainingseinheit gegen einen schier übermächtigen Gegner. Angesichts der Qualitäten der zwei Klassen höher beheimateten Gäste dürfte klar sein, dass die Tonstädter gegen diesen Gegner zum dritten Mal hintereinander aus dem Wettbewerb fliegen werden. Im April vergangenen Jahres siegte Weidenhausen im Schwarzenbergstadion klar mit 5:0, exakt zwölf Monate vorher war der Verbandsligist mit 4:1 beim Kreisoberligisten erfolgreich.

„Mit einer defensiven Marschroute werden wir versuchen die Räume möglichst zuzumachen und frühe Gegentore zu vermeiden“, macht Koch die eigene Zielsetzung deutlich. Im Kader der Gastgeber stehen auch wieder Marlon Gundlach nach seinem Urlaub und Ray Vogel, die beide aber noch einen Trainingsrückstand haben. Auf der Gegenseite können die Weidenhäuser bis auf Außenverteidiger Sören Pfliegner ihr stärkstes Aufgebot aufbieten.

SC Niederhone - Lichtenauer FV (Sonntag, 15 Uhr). Lichtenaus neuer Coach Rafal Klajnszmit ist sehr ehrgeizig und seine Spieler sind es auch. Das sagt schon einiges über die zu erwartende Dominanz des Verbandsligisten beim Kreisoberligisten. „Die klare Favoritenrolle nehmen wir natürlich an, schließlich wollen wir unbedingt ins Cupfinale“, sagt Lichtenaus Teammanager Erkan Kilci. Nach aller Voraussicht würde es dann in Waldkappel zu einer Neuauflage des vorjährigen Endspiels kommen, in dem sich die Weidenhäuser am Ende völlig verdient mit 3:0 gegen den LFV durchsetzten.

Bei den Gästen steht Neuzugang Tim Welker wegen einer Verletzung des Sprunggelenks definitiv nicht zur Verfügung. Noch fraglich ist zudem der Einsatz der beiden anderen Neuzugänge Nicolai Lorenzoni und Mario Bajo, die noch angeschlagen sind.  eki

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