Juve in der Champions League

Auffälligkeiten des Auslandsfußballs: Lille löst PSG ab, Atletico vor Real

Christophe Galtier.
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Da war es vollbracht: Lilles Trainer Christophe Galtier jubelt nach dem Schlusspfiff.

Nicht nur in Deutschland standen an diesem Wochenende noch einige Entscheidungen im Fußball an. Im Ausland war in manchen Ländern noch nicht einmal klar, wer sich den Meistertitel holen wird.

Zudem gab es den Kampf um die Champions-League-Plätze in Italien und England. Auffälligkeiten des Auslandsfußballs:

Lächeln in Lille

Sie haben es wirklich geschafft. Die Spieler des OSC Lille lagen sich am Sonntagabend nach dem Abpfiff in den Armen, Trainer Christophe Galtier war das Lächeln ins Gesicht gemeißelt. Durch einen 2:1-Erfolg beim SCO Angers hat das Team aus Nordfrankreich tatsächlich den Meistertitel in der Ligue 1 gewonnen – zum fünften Mal nach 1933, 1946, 1954 und 2011. Nach zuletzt drei Titeln in Folge von Paris St. Germain und sieben in den vergangenen acht Jahren hat ist es Lille also gelungen, die Monotonie zu stoppen. Paris nutzte der 2:0-Sieg bei Stade Brest am Ende nicht.

Neymar verschoss dabei in der ersten Hälfte einen Elfmeter auf kuriose Weise. Der 29-Jährige setzte den Ball neben das Tor, nachdem sich der gegnerische Torwart in die rechte Torecke gestellt hatte und dort auch geblieben war. Jubel gab es bei der AS Monaco, die trotz eines 0:0 bei RC Lens in der kommenden Saison in der Champions League spielen wird. Das Team von Trainer Niko Kovac profitierte dabei von der 2:3-Niederlage Lyons gegen Nizza.

Magie in Madrid

Dass der spanische Meister aus der Hauptstadt Madrid kommen wird, war vorher klar. Nur nicht, welches Team am Ende oben stehen würde: Atletico oder Real. Atletico hatte zwei Punkte Vorsprung und somit die besseren Karten. Lange lag das Team von Trainer Diego Simeone 0:1 hinten. Doch Angel Correa und Luis Suarez drehten die Partie. Das gelang zwar auch Real Madrid gegen Villareal durch späte Tore von Karim Benzema (87.) und Luca Modric (90.+2). Doch am Stadtrivalen kamen die Königlichen nicht vorbei.

Jubel bei Juve

Auch ohne Cristiano Ronaldo, der 90 Minuten lang auf der Bank saß, hat es Juventus Turin doch noch in die Champions League geschafft. Juve siegte 4:1 bei Bologna und profitierte vom 1:1 von Neapel gegen Verona. Der SSC entließ gestern in der Folge Trainer Gennaro Gattuso.

Endspurt in England

Jürgen Klopps Liverpooler haben sich durch einen 2:0-Erfolg gegen Crystal Palace die Champions-League-Qualifikation und sogar noch Rang drei gesichert. Thomas Tuchels Chelsea verlor zwar 1:2 bei Aston Villa – weil Leicester aber 2:4 gegen Tottenham unterlag, ist auch Chelsea in der Königsklasse dabei. (Maximilian Bülau)

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