Debüt in der Bundesliga geglückt 

Mamba, Nkunku, Brandt: Gleich ein Tor für den neuen Klub

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Paderborner: Streli Mamba kam im Sommer ablösefrei aus Cottbus und erzielte gegen Leverkusen gleich sein erstes Bundesliga-Tor.

Neue Saison, neuer Klub, neues Glück: Das können zumindest einige Spieler der Fußball-Bundesliga behaupten.

Während manchen der erste Treffer überhaupt in Deutschlands höchster Spielklasse gelang, haben andere diese Erfahrung bereits gemacht, feierten aber ihr Debüt-Tor für einen neuen Klub. Ein Überblick:

Neu in der Liga

Wie Streli Mamba es selbst sieht, hat er nicht gesagt. Aber manche Medien schrieben einen Tag nach dem ersten Bundesliga-Tor des 25 Jahren alten Stürmers, der in Göppingen geboren wurde, es sei besser gewesen, Mamba hätte diesen Treffer nicht erzielt. Warum? Leverkusens Abwehrspieler Wendell hatte den Ball vorher auf der Linie mit der Hand geklärt, der Paderborner Neuzugang den Abpraller ins Tor geschoben. Hätte Mamba das nicht gemacht, hätte Wendell wohl die Rote Karte gesehen, der Aufsteiger lange in Überzahl gespielt. Gefreut hat sich Mamba über das erste Erfolgserlebnis im ersten Bundesligaspiel trotzdem. Im Sommer war er ablösefrei aus Cottbus gekommen.

Im Gegensatz zu Mamba bezahlte Leipzig für die Dienste von Christopher Nkunku eine Menge Geld. 13 Millionen Euro flossen nach Paris für den 21 Jahre alten französischen Offensivmann. Nkunku gilt als ein Wunschspieler des neuen Trainers Julian Nagelsmann. Dennoch saß er im ersten Spiel gegen Union Berlin zunächst auf der Bank. Er wurde eingewechselt und erzielte vier Minuten später den 4:0-Endstand. Geht schlechter. Nkunku und Mamba sind die einzigen Liga-Neulinge, die gleich beim Debüt trafen.

Neu beim Klub

Tore in der Bundesliga hat Julian Brandt schon einige erzielt. Bislang aber für Bayer Leverkusen. Im Sommer wechselte er für 25 Millionen Euro zu Borussia Dortmund. Gegen Augsburg fand sich der 23-Jährige wegen der starken Konkurrenz zunächst auf der Bank wieder. Aber auch er traf nach seiner Einwechslung – zum 5:1.

Ein deutlicher Erfolg für den BVB. Aber der Klub aus dem Ruhrpott hatte bereits nach 31 Sekunden zurückgelegen. Verantwortlich dafür war Florian Niederlechner, zuletzt zwei Jahre beim SC Freiburg, im Sommer für 2,5 Millionen Euro nach Augsburg gewechselt. Ein schnelleres Tor beim Debüt für den neuen Klub kann es kaum geben.

Es geht aber auch andersrum: Denn Jonathan Schmid wechselte seinerseits im Sommer für vier Millionen Euro aus Augsburg nach Freiburg. Und klar: Auch ihm gelang gleich ein Treffer. Schmid erzielte das 2:0 beim 3:0-Erfolg gegen Mainz. Sein erstes Tor für Freiburg war das allerdings nicht. Denn der Franzose spielte schon einmal für den Klub aus dem Breisgau. Am 2. Mai 2015 traf Schmid letztmals für den SC – beim 1:2 gegen Paderborn.

Auch Dodi Lukebakio kennt die Bundesliga. Und der Belgier kennt vor allem die Münchner Allianz Arena. In der vergangenen Saison traf er dort dreifach für Fortuna Düsseldorf. Nun verpflichtete ihn Hertha BSC nach abgelaufener Leihe fest – und in München war der 21-Jährige gleich wieder erfolgreich. Er machte das 1:1 beim 2:2.

Neue Leihe, Neueinkauf

Marko Grujic spielte vergangene Saison schon in Berlin und wurde erneut für ein Jahr aus Liverpool ausgeliehen. Er erzielte das 2:1 beim 2:2 in München. Martin Hinteregger wechselte im Sommer für zwölf Millionen Euro fest nach Frankfurt und traf beim 1:0 gegen Hoffenheim bereits nach 36 Sekunden. Die beiden sind nicht ganz neu. Aber sie sind wieder da. Foto: Patrick Seeger, Stefan Puchner, Armin Weigel/alle dpa

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