Zitterpartien

Man United und Ajax Amsterdam im Europa-League-Finale

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United-Trainer José Mourinho feiert nach dem Spiel den Finaleinzug. Foto: Martin Rickett

Lyon (dpa) - Tumultartige Szenen, drei Feldverweise und Bangen bis zur letzten Sekunde - aber am Ende haben sich doch die Favoriten durchgesetzt.

Manchester United und Ajax Amsterdam bestreiten am 24. Mai in Stockholm das Finale der Europa League. Den Engländern genügte am Donnerstag gegen das spanische Team Celta Vigo nach dem 1:0 im Hinspiel ein 1:1 in Old Trafford. Ajax kam sogar trotz einer 1:3-Niederlage bei Olympique Lyon weiter. Das Hinspiel hatten die Niederländer mit 4:1 gewonnen.

Top-Favorit Manchester ging in der 17. Minute mit seiner ersten Chance durch einen Kopfball des belgischen Nationalspielers Marouane Fellaini in Führung. Doch die Mannschaft von Startrainer José Mourinho tat sich schwer gegen engagierte Spanier, die in der 85. Minute zum Ausgleich durch Facundo Roncaglia kamen. Wenige Minuten später kam es dann im Mittelfeld zu tumultartigen Szenen. Torschütze Roncaglia und Manchesters Eric Bailly sahen Rot, doch am Ergebnis änderte sich nichts mehr.

Auf für Schalke-Bezwinger Ajax schien zunächst alles nach Plan zu laufen. Der dänische Angreifer Kasper Dolberg brachte die Niederländer in der 27. Minute mit einem Heber aus halblinker Position in Führung. Doch mit einem Doppelschlag von Torjäger Alexandre Lacazette (45., 45.+1) innerhalb von 81 Sekunden waren die Gastgeber kurz vor der Pause plötzlich wieder im Spiel. Dem eingewechselten Rachid Ghezzal gelang per Kopf das dritte Tor für die Franzosen (81.). Kurz darauf sah Ajax-Verteidiger Nick Viergever die Gelb-Rote Karte (84.), sein Team rettete sich jedoch über die Zeit.

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