Spannendes Saisonfinale

Schnellcheck zur Premier League: ManU sichert Königsklasse

Harry Maguire (links) und Bruno Fernandes von Manchester United.
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Harry Maguire (links) von Manchester United gratuliert Bruno Fernandes zu seinem Treffer.

Letzter Spieltag in England. Dass der FC Liverpool Meister in der Premier League ist, steht schon länger fest. Dass Norwich City absteigt auch. Aber sonst war einiges bis gestern gegen 19 Uhr noch offen. Wer spielt im kommenden Jahr nur zweitklassigen Fußball und wer schafft neben den Reds und Manchester City den Sprung in die Königsklasse? Antworten gibt unser Schnellcheck.

Mal vorab: Gab es für Jürgen Klopp und Frank Lampard wieder Grund zur Aufregung?

Die Trainer des FC Liverpool und von Chelsea London waren im direkten Duell am vergangenen Wochenende ja aneinander geraten. Das heißt: Eigentlich gab es Ärger zwischen Lampard und der Liverpooler Bank. Die Trainer lieferten sich hinterher aber ein Wortgefecht. Klopp sagte, Lampard müsse noch viel lernen. Der reagierte und meinte, Verantwortliche der Reds hätten es übertrieben. Für Liverpool ging es gegen Newcastle um nichts mehr, für den Gegner auch nicht. Doch Newcastle ging nach nicht einmal 30 Sekunden durch Dwight Gayle in Führung. Virgil van Dijk köpfte das 1:1 noch vor der Pause (38.). Und in der 59. Minute sorgte Divock Origi aus 21 Metern sogar für das 2:1. Da wurde Klopp ruhiger. Mit dem 3:1 von Sadio Mané (89.) war alles klar.

Und Lampard?

Für den ging es mit den Blues ja noch um richtig was. Ebenso wie für Gegner Wolverhampton. Die Wolves mussten gewinnen, um sicher in der Europa League dabei zu sein – oder auf einen Ausrutscher von Tottenham hoffen. Doch die Spurs gingen früh durch Harry Kane in Führung (13.). Chelsea benötigte noch einen Zähler, um die Königsklasse zu erreichen. In London wurden dann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte klare Verhältnisse geschaffen. Erst Mason Mount (45.+1), dann Olivier Giroud (45.+4) – 2:0 für Chelsea. Lampard war also entspannt. Und Wolverhampton musste auf Crystal Palace, den Gegner von Tottenham, hoffen. Palace erzielte zwar noch das 1:1. Mehr aber nicht.

Bleiben wir erst mal weiter oben. Was machten Manchester United und Leicester City?

Die trafen ja im direkten Duell im Kampf um den letzten verbliebenen Champions-League-Startplatz aufeinander. Bei Remis wäre Manchester dabei, Leicester musste also gewinnen. Lange war es ein Spiel ohne große Höhepunkte. Der Portugiese Bruno Fernandes brachte United 1:0 in Führung (32.) – stand dabei aber im Abseits. Als der 25-Jährige in der 70. Minute einen kleinen Hüpfer machte und den Ball unten links versenkte, zählte der Treffer aber. Fernandes traf vom Elfmeterpunkt nach Foul an Anthony Martial. In der Nachspielzeit erzielte Jesse Lingard noch das 2:0 – und Manchester durfte feiern.

Wie lief es im Abstiegskampf?

Norwich stand schon als Absteiger fest. Aber wer musste sonst noch runter? Aston Villa (34 Punkte), FC Watford (34) und AFC Bournemouth (31) – zwei von diesem Trio erwischte es. Nur Villa hatte es in der eigenen Hand. Allerdings führte Bournemouth zur Pause 2:1 beim FC Everton – Junior Stanislas erhöhte sogar auf 3:1 (80.). Jetzt mussten sie in der Schlussphase auf Schützenhilfe hoffen. Watford? Lag 2:3 beim FC Arsenal zurück. Villa? Das hielt ein 0:0 bei West Ham United. Und dann ging Aston sogar durch Jack Grealish (84.) in Führung. Aber Andrey Yarmolenko glich nur eine Minute später aus. Also musste Villa zittern. Am Ende blieb es aber dabei. Aston durfte jubeln, Bournemouth und Watford begleiten Norwich in die zweite Liga.

Und was fiel sonst noch am letzten Spieltag auf?

Okay, für Manchester City stand schon fest, dass sie als Vize-Meister in die Königsklasse einziehen. Aber ein Ziel gab es noch: die 100-Tore-Marke. Und die Chance war gut, diese zu knacken. Denn vor dem Heimspiel gegen Schlusslicht Norwich fehlten nur drei Tore. Am Ende machte ManCity sogar mehr als nötig und gewann 5:0.

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