200.000 Euro Kosten

Neuer-Figur enthüllt: "Finde mich ein bisschen angespannt"

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"Das ist eine Figur für die Ewigkeit", sagte Manuel Neuer bei der Enthüllung seiner Figur bei Madame Tussauds.

Berlin - Er kam persönlich, um sein Ebenbild zu enthüllen: Manuel Neuer hat bei Madame Tussauds seine Wachs-Figur bewundert. Sie steht allerdings im falschen Tor.

Ein bisschen war Manuel Neuer schon erschrocken. Nicht darüber, dass sein Wachs-Double bei der Präsentation am Montag bei Madame Tussauds in Berlin im falschen Tor stand - in einem Handball-Tor.

„Auch eine tolle Sportart. Mein Vater hat einst Handball gespielt“, sagte Neuer. Vielmehr irritierte ihn der Gesichtsausdruck seines stummen Doppelgängers. „Ich finde mich ein bisschen angespannt. Die Szene ist aus dem WM-Finale, als wir noch nicht geführt haben“, erläuterte der Original-Neuer.

1,93 Meter groß, bei einem seiner Abwürfe, im grünen Nationaltrikot, mit starrem Blick - so ist der Keeper des FC Bayern München ab sofort im Berliner Ableger des weltberühmten Wachsfigurenkabinetts zu bewundern. „Das sieht schon gefährlich aus“, erklärte der 28-Jährige nach dem Druck auf einen roten Premieren-Knopf, der den Blick auf den Wachs-Neuer freigab.

Mit einem Schmunzeln schloss der Fußballstar aber gleich an: „Das ist hundert Prozent Manuel Neuer. Das ist eine Figur für die Ewigkeit.“

Die 200.000 Euro teure, von 20 Künstlern geschaffene Wachsfigur mit 150.000 Haaren, für die Neuer drei Stunden in der Abwurf-Pose Modell stehen musste, hat prominente Fußball-Nachbarn: Von Franz Beckenbauer über Ronaldo und Jürgen Klinsmann bis zum Weltmeisterkollegen Mesut Özil.

Doch eigentlich ist der Wachs-Manu aus dem WM-Endspiel am 13. Juli des Vorjahres gegen Argentinien (1:0) für Neuer selbst schon Geschichte. „Wir haben Großes vor in dieser Saison“, betonte der Bayern-Torwart. Am Freitag startet er mit seinen Münchnern in Wolfsburg in die Bundesliga-Rückrunde. „Wir sind mit Sicherheit noch nicht am Ende“, sagte Neuer in Richtung Konkurrenz ganz ernst.

Berlin nimmt bei den sportlichen Zielen in diesem Jahr klar den Status seiner wichtigsten Stadt ein, bestätigte Neuer. DFB-Pokal-Finale am 30. Mai, Champions-League-Endspiel am 6. Juni - beide im Olympiastadion. „Das ist ganz besonders“, bemerkte der Torhüter. „Wir haben schon in München ein Champions-League-Finale gehabt und leider verloren. Jetzt bekommen wir vielleicht eine zweite Chance, das Endspiel in Berlin für uns zu entscheiden.“

dpa

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