BVB statt Manchester City

So durchkreuzte Marco Reus die Pläne von Pep Guardiola

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Im März wurde bekannt, dass Marco Reus seinen Vertrag bei Borussia Dortmund bis 2023 verlängert hat.

Das tut der Dortmunder Seele gut: Statt eines möglichen Engagements bei Manchester City entscheidet sich Offensivmann Marco Reus für den Verbleib beim BVB. Eine gravierende Rolle spielt der neue Trainer Lucien Favre. 

Dortmund - In Russland kann Marco Reus erstmals bei einer WM-Endrunde teilnehmen und muss nicht verletzt vor dem Fernseher Trübsal blasen. In den ersten Partien der WM 2018 konnte der Dortmunder bereits eine ziemlich überzeugende Leistung abrufen. Wie die SportBild nun vermeldet, hat der 29-Jährige mit seiner vor einigen Monaten bekanntgewordenen Vertragsverlängerung bei Borussia Dortmund die Pläne des ehemaligen FC Bayern-Trainers Pep Guardiola für einen Transfer zunichte gemacht. 

Wie das Blatt berichtet, hätte der Spanier den Offensivwirbler in diesem Sommer gerne zu Manchester City gelotst, wo bereits der Dortmunder Ex-Kollege Ilkay Gündogan unter Vertrag steht. So sei der spanische Übungsleiter bereits zu seiner Bundesliga-Zeit in München bis Sommer 2016 von Reus‘ Künsten angetan gewesen und wollte ihn nun mit einer Mega-Offerte auf die Insel locken. Doch Guardiola muss sich nach einem anderen Spielgestalter umsehen: im März 2018 wurde bekannt, dass der wiedergenesene Marco Reus bei Borussia Dortmund seinen Vertrag bis 2023 verlängert hat.

Pep Guardiola hätte gerne bei Manchester City auf die Offensivkünste von Marco Reus gesetzt.

Dortmund 2018/2019: Reus und Favre wiedervereint

Das ursprüngliche Arbeitspapier bei den Westfalen wäre im Sommer 2019 ausgelaufen, nun soll er dem Bericht zufolge ein jährliches Salär von bis zu 15 Millionen Euro inklusive Bonus kassieren können. Die Unterzeichnung geschah gerade mal vier Wochen nach seinem Comeback, zuvor musste der frühere Gladbacher eine rund achtmonatige Verletzungspause einlegen, nachdem er sich einen Riss des hinteren Kreuzbandes zugezogen hatte. 

Bei der Gladbacher Borussia arbeitete Reus bereits mit dem neuen BVB-Trainer Lucien Favre zusammen, über seinen ehemaligen Lehrmeister sagt Reus laut SportBild: „Ich hatte schon ein paar Klub-Trainer – und unter denen ist er wahrscheinlich der beste, den ich erlebt habe.“ Reus, der derzeit das Gefühl genießt, bei einem wichtigen Nationalmannschafts-Turnier mitwirken zu können, bleibt der Bundesliga und den Dortmundern also voraussichtlich noch lange erhalten.

PF

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