Neuaufbau wohl mit dem Retter

Medien: Labbadia bleibt Trainer beim VfL Wolfsburg

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Bruno Labbadia.

Retter Bruno Labbadia soll beim VfL Wolfsburg auch den Neuaufbau vollziehen.

Wolfsburg - Nach Informationen das Fachmagazins Kicker vom Sonntag bleibt der 52-Jährige nach der erfolgreichen Relegation gegen den Zweitliga-Dritten Holstein Kiel Trainer beim Fußball-Bundesligisten. Das sei das Ergebnis von Gesprächen zwischen Labbadia und den Verantwortlichen beim VW-Club in der abgelaufenen Woche. Der Verein war am Sonntag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Nach Informationen der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung soll sich Labbadia unter anderem mit dem neuen Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke getroffen gaben. Der 54-Jährige war am Dienstag als neuer starker Mann bei den Niedersachsen verpflichtet worden. 

Schmadtke erst am 1. Juli in Wolfsburg

Allerdings darf Schmadtke offiziell erst ab dem 1. Juli seinen Aufgaben in Wolfsburg nachgehen, weil er nach seiner Vertragsauflösung beim 1. FC Köln eine Abfindung kassiert hat. Beginnt Schmadtke früher beim VfL, müsste er Teile davon zurückzahlen.

Labbadia hatte nach der Relegation erklärt, dass er weitermachen wolle. „Ich habe mir den Kram nicht angetan, um dann zu sagen, ich überlasse es einem anderen“, hatte Labbadia gesagt. Allerdings hat der Coach intern deutlich seine Vorstellungen für den Neuaufbau kundgetan. 

Zu viel sei seit seiner Amtsübernahme im Februar falsch gelaufen. Labbadias Vertrag in Wolfsburg läuft noch bis 2019, der Verein kann diesen per Klausel jedoch beenden. Doch dazu soll es laut „Kicker“ nun nicht kommen.

Lesen Sie auch: Schmadtke wird Sportdirektor in Wolfsburg

dpa

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