„Nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft hatten“

Trotz irrer Aufholjagd: Schweinsteiger und Chicago verpatzen Saison-Start

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Bastian Schweinsteiger gehört mit Chicago Fire eigentlich zum erweiterten Kreis der Titelfavoriten.

Weltmeister Bastian Schweinsteiger kassiert mit Chicago Fire zum Saisonauftakt eine Niederlage. Trotz einer fulminanten Aufholjagd in der zweiten Spielhälfte reicht es nicht zum Heimsieg.

Chicago - Die Fans der Chicago Fire bekamen beim Saisoneröffnungsspiel ihres Teams in der nordamerikanischen MLS einiges geboten. Die Mannschaft um Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger konnte in der Partie am Samstag (Ortszeit) gegen Sporting Kansas City zwar einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen, am Ende gab es dennoch eine 3:4 (0:2)-Heimniederlage.

„Nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft hatten“, schrieb Schweinsteiger nach der Partie auf Twitter. „Wir müssen den Rest der Saison weiter hart arbeiten“. Der 33-jährige Mittelfeldakteur setzte einige gute Akzente im Spiel, unter anderem bereitete er nach einer schönen Einzelaktion den 1:2-Anschlusstreffer durch Aleksander Katai in der 70. Spielminute vor. Der Treffer leitete eine ereignisreiche Schlussphase ein.

Stürmer Nemanja Nikolic machte dort weiter, wo er letzte Saison aufgehört hatte. Mit seinem Doppelpack in der 74. und 82. Minute brachte der Torschützenkönig der vergangenen Saison die Gastgeber mit 3:2 in Führung. Die Freude der etwas mehr als 14.000 Zuschauer über das vermeintliche Comeback ihres Teams währte allerdings nicht lange. Kansas Citys Jimmy Medranda (83.) und Felipe Gutiérrez (86.) sorgten mit ihren Treffern für die Entscheidung zugunsten der Gäste.

„Was wir heute gelernt haben ist, dass wir uns in allen Bereichen verbessern müssen“?, sagte Fire-Trainer Veljko Paunovic im Anschluss. „Wir machten viele unnötige Fehler, die uns am Ende nicht nur einen Punkt, sondern drei Punkte gekostet haben“?. Nach der Heimpleite zum Auftakt geht es für Chicago am nächsten Samstag zum Auswärtsspiel gegen Minnesota United. Mit null Punkten liegt das Team auf dem achten Platz in der Eastern Conference.

dpa

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