"Musst Geld verdienen"

Möller kritisiert Frankfurter Transferpolitik

Andreas Möller

Frankfurt/Main - Welt- und Europameister Andreas Möller (47) hat die Transferpolitik des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt kritisiert.

„Wenn ich sehe, was das kleine Mainz mit dem kleinen Stadion in den letzten Jahren erwirtschaftet hat, muss ich sagen, die sind pfiffiger als die Eintracht“, sagte Möller, der seine Karriere bei den Hessen 1985 begonnen und nach diversen Vereinswechseln 2004 beendet hatte, der Bild-Zeitung.

Möller machte bei seinem Ex-Verein fehlende Cleverness aus und forderte eine bessere Transferstrategie. „Du musst mit Top-Verpflichtungen Geld verdienen. Spieler holen, die nicht zu teuer sind, aber eine gute Zukunft haben und dadurch gute Rendite bringen“, sagte Möller.

Frankfurt musste vor der Saison unter anderem die Abgänge der Leistungsträger Sebastian Jung (VfL Wolfsburg), Pirmin Schwegler (1899 Hoffenheim) und Sebastian Rode (Bayern München) verkraften. Die Transfererlöse beliefen sich dabei auch wegen günstigen Ausstiegsklauseln nur auf insgesamt knapp vier Millionen Euro. Zum Vergleich: Der FSV Mainz 05 erwirtschaftete durch Verkäufe von Adam Szalai, Andre Schürrle und Nicolai Müller in den vergangenen Jahren rund 25 Millionen Euro.

SID

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