Nach EM-Aus: Italiens Medien wittern Verschwörung

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Trotz eines 3:1-Sieges gegen England musste die italienische U21 ihr Ausscheiden bei der EM hinnehmen. Foto: Peter Powell

Rom (dpa) - Die italienischen Medien haben nach dem bitteren Aus der U21-Nationalelf bei der EM in Tschechien eine Verschwörung gewittert. "Die U21 schießt drei Tore, scheidet aber aus durch ein Remis, das nach Verschwörung riecht", titelte die "Gazzetta dello Sport".

Italiens Fußball-Nachwuchs hatte im letzten Gruppenspiel zwar 3:1 gegen England gewonnen, war wegen des zeitgleichen 1:1 der Schweden gegen Portugal aber ausgeschieden.

"Was für eine Posse. Italien gewinnt, scheidet aber aus. Die U21-EM ist für die Italiener auf die bitterste Art und Weise zu Ende gegangen", meinte "Tuttosport". Die Azzurrini genannten U21-Spieler waren nach den drei Gruppenspielen zwar punktgleich mit Schweden und hatten die bessere Tordifferenz, schieden wegen des mit 1:2 verlorenen direkten Vergleichs aber aus und verpassten auch die Olympiaqualifikation.

"U21 raus mit einer Verschwörung. Schönes Italien, du wurdest betrogen", schimpfte der "Corriere dello Sport". "Lektion für die Engländer aber wir sind dank der gewohnten schwedischen Verschwörung draußen." Italiens Medien erinnerten auch an die EM 2004, als die A-Nationalmannschaft in der Vorrunde wegen eines 2:2 zwischen Dänemark und Schweden am letzten Spieltag vorzeitig ausschied.

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