Torjäger droht kein weiterer Ärger

Nach erneutem Masken-Wirbel: „Auba“-Foto laut BVB eine Woche alt

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Kann sich wohl endlich wieder komplett auf Fußball konzentrieren: Pierre-Emerick Aubameyang muss seitens des BVB mit keiner weiteren Strafe rechnen.

Dortmund - Nach dem Aufruhr um den Masken-Jubel beim Revier-Derby droht Pierre-Emerick Aubameyang nach einem Post seines Bruders kein weiterer Ärger. Das bestätigt ein Klub-Sprecher.

Das neu in den sozialen Netzwerken aufgetauchte Foto mit einem Maskenmann und dem Dortmunder Fußball-Profi Pierre-Emerick Aubameyang ist laut Auskunft von Borussia Dortmund eine Woche alt. Auf dem bereits am späten Mittwochabend offenbar von Aubameyangs Bruder Willy auf Instagram gepostete Bild ist ein Mann mit der Maske zu sehen, mit der der Stürmer im Bundesliga-Derby beim FC Schalke 04 am vergangenen Samstag sein Tor zum 1:0 bejubelt hatte. Also zwei Tage nach der Aufnahme des Fotos, das am Donnerstag erneut für öffentliche Aufmerksamkeit sorgte.

Neben dem Maskenmann (angeblich Willy Aubameyang) sitzt der Gabuner im BVB-Trikot. Zwischen ihnen steht die Trophäe, die der Angreifer als bester BVB-Spieler der vergangenen Saison erhalten hatte.

92'min ça va à 8000 Woulala #aubameyang #bvb #mask #philippplein #17 #flash #goodjob #mybroisthebest

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BVB will nicht „Freunde, Verwandte und Angestellte unserer Spieler kontrollieren“

Auf Anfrage reagierte der BVB etwas genervt, sah es aber offenbar nicht als neuerliche Provokation seines Spielers. „Das Foto ist eine Woche alt. Wir können nicht auch noch Freunde, Verwandte und Angestellte unserer Spieler kontrollieren“, sagte ein Clubsprecher.

Wegen seines umstrittenen Jubels mit einer Werbe-Maske seines privaten Sponsors Nike (Dortmunds Ausrüster ist der Konkurrent Puma) hatte die BVB-Clubführung erst am Mittwochnachmittag in einem Gespräch mit dem 27-Jährigen klargestellt, dass sie solch ein Verhalten nicht billige. Zudem war Aubameyang mit einer Geldstrafe in nicht genannter Höhe belegt worden. „Wir können das nicht hinnehmen und haben es sanktioniert. Er hat das auch eingesehen. Es wird nicht wieder passieren“, hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc dazu erklärt.

dpa

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