Jetzt auch noch Urkundenfälschung

Neue Vorwürfe gegen Marco Reus

+
Marco Reus.

Dortmund - Marco Reus hat offenbar noch mehr Ärger mit den Behörden, als bisher angenommen. Der 25-Jährige soll nach WDR-Informationen bei einer Verkehrskontrolle einen gefälschten niederländischen Führerschein vorgezeigt haben.

Der 25-Jährige, der seit Jahren ohne Führerschein Auto gefahren war und dabei sogar mehrmals geblitzt wurde, soll nach WDR-Informationen bei einer Verkehrskontrolle einen gefälschten niederländischen Führerschein vorgezeigt haben.

Laut WDR soll in dem Strafbefehl gegen Reus, der dem Sender nach eigenen Angaben vorliegt, stehen: "Im Jahr 2009 verschafften Sie sich über eine unbekannt gebliebene Kontaktperson einen niederländischen Führerschein, bei dem Ihnen bekannt war, dass Sie durch diesen keine Berechtigung erhalten, in Deutschland Kraftfahrzeuge zu führen. Bei diesem handelt es sich um eine Fälschung. (.).”

BVB-Chef Hans-Joachim Watzke, der sich noch am Donnerstag vehement vor seinen Spieler gestellt hatte, hat sich zurückhaltend zu den neuen Vorwürfe gegen den Nationalspieler geäußert. „Auch dieser Vorgang ist ganz offensichtlich strafrechtlich bewertet worden. Mehr kann ich zu diesem Thema nicht sagen“, sagte Dortmunds Geschäftsführer der „Bild“-Zeitung (Freitag).

Ein Justizsprecher habe bestätigt, dass gegen Reus auch wegen Urkundenfälschung ermittelt worden sei, schreibt die „Bild“. Reus war seit Jahren ohne Führerschein unterwegs und wurde mehrmals geblitzt.

Fall Reus: Die besten Twitter-Reaktionen

dpa/wi

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.