Neuer: Lewandowskis Votum für Ronaldo "total legitim"

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Manuel Neuer hat kein Problem mit der Stimmabgabe von Teamkollege Robert Lewandowski. Foto: Sven Hoppe

Doha (dpa) - Manuel Neuer stört sich nicht an der Stimmabgabe von Robert Lewandowski bei der Weltfußballerwahl zugunsten von Gewinner Cristiano Ronaldo.

"Ich finde es auch total legitim, wenn ein Stürmer sich für einen anderen Stürmerkollegen ausspricht. Ich habe da überhaupt kein Problem mit", sagte der Nationaltorhüter in Doha. "Daran sieht man erstens, dass es keine Absprachen gibt hier untereinander, und zweitens sieht man auch, dass es eine faire Wahl ist - und dementsprechend ist alles in Ordnung", erklärte der 28-Jährige, der bei der Wahl für den Ballon d'Or Platz drei belegt hatte.

Der im Sommer verpflichtete Lewandowski hatte für Ronaldo vor Neuer und Bastian Schweinsteiger gestimmt. Nachdem der Stürmer dies zunächst auf "kicker.de" als "Fehler" bezeichnete und "heute ganz klar Neuer wählen" würde, ruderte er am Abend zurück. "Ich bin (mir) bewusst, für wen ich gestimmt habe und ich beabsichtige nicht, mich dafür zu entschuldigen! Kopiere, füge ein, so werden Gerüchte geboren", twitterte der polnische Nationalmannschaftskapitän.

Für Schweinsteiger war das Votum des Teamkollegen sowieso kein Problem. "Jeder kann frei entscheiden, ich glaube nicht, dass es entscheidend war", sagte der DFB-Kapitän. Ronaldo hätte aber auch ohne Lewandowskis Stimme zum dritten Mal den goldenen Ball erhalten. Der portugiesische Superstar hatte bei der Abstimmung mit 37,66 Prozent klar vor Lionel Messi (15,76) und Neuer (15,72) gewonnen.

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