Verein verweigert Zahlung

Neymar will auch noch bei Abschied von Barca kassieren

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Neymar steht vor einem Wechsel zu Paris Saint-Germain.

Superstar Neymar vom FC Barcelona und sein Umfeld können trotz der winkenden Millionen von Paris St. Germain offenbar nicht genug Geld abgreifen.

Barcelona/Paris - Von seinem derzeitigen Klub FC Barcelona soll der Brasilianer spanischen Zeitungen zufolge selbst noch auf gepackten Koffern eine Bonuszahlung in erneut atemberaubender Höhe von 26 Millionen Euro fordern.

Die Summe ist laut der Medienberichte das vor Jahresfrist vereinbarte Handgeld für Neymars Vertragsverlängerung bei Barca bis 2021 - und angeblich seit Dienstag (Stichtag 1. August) fällig. Während der Torjäger nach seinen PR-Auftritten in Shanghai zu Wochenbeginn hartnäckigen Gerüchten zufolge in der katarischen Heimat von PSG-Besitzer Nasser Al-Khelaifi zum Medizincheck erwartet wurde, verhandelte sein Vater und Berater Neymar Santos senior in Spanien mit den Katalanen über die Auszahlung des Bonus.

Barcelona verweigerte allerdings wegen Neymars Flirt mit PSG bis Dienstagmittag die Auszahlung an das Neymar-Lager. Vielmehr hinterlegten die Katalanen bis zur Klärung von Neymars Zukunft angeblich einen entsprechenden Scheck bei einem Notar. Für den Fall eines Abschieds ihres Stürmerstars in Richtung Frankreich für die festgeschriebene Weltrekord-Ablöse von 222 Millionen Euro haben Barcelonas Anwälte außerdem schon eine Kürzung der Unterschriftsprämie um 80 Prozent für die vier nicht erfüllten Vertragsjahre angekündigt - gleichwohl würde Neymar sich immer noch über 5,2 Millionen Euro quasi als "Taschengeld" für seine ersten Tage in Paris freuen können.

In der Seine-Metropole soll PSG auch schon mit Hochdruck an einer spektakulären Vorstellung des 25-Jährigen arbeiten. Mehrere französische Medien berichteten über Bemühungen des Nobelklubs um die städtische Genehmigung für eine Show zu Füßen des Eiffelturms in den Trocadero-Gärten vor dem Palais de Chaillot.

In dem wochenlangen Wirbel um den Weltrekord-Transfer erscheint Mittwoch als letzte Frist für Neymars Wechsel. An diesem Tag beginnt für Barcelonas Mannschaft die heiße Phase der Vorbereitung auf die neue Meisterschafts-Saison.

Zuletzt hatten Berichte über einen Trick von PSG zur Umgehung der von Barcelona angemahnten Financial-Fair-Play-Vorschriften der Europäischen Fußball-Union (UEFA) den Transfer-Spekulationen neue Nahrung gegeben. Demnach soll Neymar selbst seine Ablöse zahlen, gleichzeitig aber parallel zu seinem PSG-Engagement ein Tätigkeit als Botschafter für die WM-Endrunde 2022 in Katar übernehmen und dafür nicht weniger als 300 Millionen Euro erhalten. Ob darin schon die angeblich 40 Millionen Euro Beraterprovision für seinen Vater enthalten ist, blieb dabei offen.

SID

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