Nach Ausschreitungen

Niedersachsens Innenminister will Fußballgipfel zu Fangewalt

+
Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius will einen Fußballgipfel zur Fangewalt. Foto: Bernd von Jutrczenka

Osnabrück (dpa) - Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) will gegen die zunehmende Fangewalt im Fußball vorgehen.

Er werde für den 10. August in Hannover zu einem Fußballgipfel einladen, um mit Fans, Aktiven und Funktionären über Gegenmaßnahmen und über die Fußballkultur zu reden, sagte Pistorius der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Ich frage mich, woher der teilweise verbreitete Irrglaube stammt, dass Pyrotechnik zum Fußball gehört." Zuletzt waren die Relegationsspiele zwischen Eintracht Braunschweig und dem VfL Wolfsburg sowie zwischen dem TSV 1860 München und Jahn Regensburg von Ausschreitungen überschattet worden, auch Polizisten wurden dabei verletzt.

Die einst friedliche Ultra-Bewegung werde immer mehr von gewaltbereiten Gruppen unterwandert, sagte Pistorius. "Ich finde es abstoßend, wie der Fußball für solche Randale missbraucht wird." Wenn die Gewalt von Teilen der Fanblocks nicht mehr beherrschbar sei, müssten die gewaltbereiten Fans vom Spiel ausgeschlossen werden. Beim Fußballgipfel solle auch über die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs diskutiert werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.