Revolution der IFAB

Novum im DFB-Pokal: Vierte Auswechslung in Verlängerung möglich

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Im DFB-Pokal werden im Falle einer Verlängerung nun erstmals vier statt bisher drei Auswechslungen pro Mannschaft erlaubt sein. 

Berlin - Im DFB-Pokal wird zu den Achtelfinals nun erstmals im Falle einer Verlängerung eine vierte Auswechslung erlaubt. Bei Carlo Ancelotti findet die Regeländerung großen Anklang. 

In den Achtefinal-Spielen des DFB-Pokals könnte es am Dienstag und Mittwoch zu einem Novum im deutschen Fußball kommen. Erstmals sind im Falle einer Verlängerung vier statt bisher drei Auswechslungen pro Team erlaubt. „Das ist gut. Das hilft den Mannschaften“, sagte Bayern-Trainer Carlo Ancelotti vor dem Heim-Duell der Münchner am Dienstag gegen den VfL Wolfsburg. „Wir Trainer sind zufrieden, dass auf uns gehört wird, wenn wir etwas vorschlagen“, betonte Ancelotti.

Das für die Fußball-Regeln zuständige International Football Asscociation Board IFAB hatte bei seiner Sitzung im März 2016 in Cardiff den Weg für die Neuerung frei gemacht. Noch handelt es sich aber um eine Testphase. Die Funktionäre merkten nach ihrer Entscheidung an, dass beobachtet werden solle, ob die vierte Einwechslung tatsächlich wie erhofft für den gesundheitlichen Schutz der Akteure genutzt werde oder nur aus taktischen Gründen oder gar zum Zeitschinden.

„Haben Belastung der Spieler im Blick“

Das DFB-Präsidium hatte im Dezember mitgeteilt, das Projekt im Pokal anzuwenden. Da die Regeländerung im laufenden Wettbewerb erfolgt, wurden alle beteiligten Clubs dazu befragt. „Wir sind froh, dass alle Vereine den sportlichen Nutzen dieser Regelung sehen und mit der Änderung im laufenden Wettbewerb einverstanden sind. Wir haben die Belastung der Spieler im Blick, die Trainer haben nun eine Möglichkeit mehr, diese zu steuern“, sagte der für die Fußball-Entwicklung zuständige DFB-Vizepräsident Peter Frymuth nach dem Beschluss. In der kommenden Pokal-Saison gilt das erhöhte Auswechselkontingent in der Verlängerung von der ersten Runde an.

dpa

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