Sieg gegen Aalen

Nürnberg nach irrem Elfmeterschießen im Pokal weiter

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Aalens Torhüter Daniel Bernhardt (r) hält einen Elfmeter gegen Nürnbergs Miso Brecko.

Aalen - Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg hat mit viel Glück erstmals seit vier Jahren die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Der viermalige Pokalsieger setzte sich bei Drittligist VfR Aalen im Elfmeterschießen durch.

Nach insgesamt nur drei verwandelten Versuchen besiegte der Zweitligist den Drittligisten VfR Aalen am Montagabend 2:1. Aalens Torwart Daniel Bernhardt parierte nach torlosen 120 Minuten zwar die Versuche von Hanno Behrens, Miso Brecko und Even Hovland. Weil beim VfR aber nur Michael Klauß traf, reichten dem Favoriten die verwandelten Elfmeter von Sandro Schöpf und Stefan Kutschke.

Nach dem angekündigten Rückzug von Sportvorstand Martin Bader und dem mäßigen Saisonstart in die 2. Fußball-Bundesliga bleibt dem „Club“ noch mehr Unruhe erspart. Nürnberg war in den vergangenen drei Jahren jeweils schon in der ersten Pokalrunde ausgeschieden und kam auch vor 9172 Zuschauern in der Scholz-Arena nur mit viel Glück weiter.

Die Gäste übernahmen sofort die Spielkontrolle. Guido Burgstaller verfehlte aber das Aalener Tor bei der ersten Chance (5.). Nürnberg war auch in der Folge das dominierende Team, erspielte sich aber bis zur Halbzeit keine klaren Möglichkeiten. Dafür wäre der Außenseiter in einer mäßigen Partie fast mit einer Führung in die Pause gegangen. Ein Schuss von Matthias Morys verfehlte sein Ziel aber knapp (38.).

Nach dem Wechsel sorgte der Zweitligaabsteiger bei einer Direktabnahme von Mika Ojala (54.) für Gefahr. Nürnberg war zwar weiterhin bemüht, die Aktionen waren aber meist nicht zwingend. Ein Kopfball von Behrens (63.) hätte dennoch fast die Führung gebracht. Auf Aalener Seite vergab Dominick Drexler die große Chance zum 1:0 (71.). In der Verlängerung waren beide Mannschaften lange bemüht, keine Fehler zu machen. Ein Schuss aus 25 Metern von Markus Schwabl war noch die beste Chance (115.).

dpa/SID

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