In Brasilien

Nun doch: Neymar muss operiert werden - lange Pause prognostiziert

+
Neymar wird PSG länger fehlen.

Paris Saint-Germain bangt um Superstar Neymar. Der Brasilianer wurde gegen Olympique Marseille verletzt vom Platz getragen. Nun wurde er operiert.

Update vom 28. Februar (21:21 Uhr): 

Fußballstar Neymar von Paris St. Germain muss an seinem lädierten Fuß operiert werden und fällt damit auch definitiv für das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League in einer Woche gegen Real Madrid aus. Sein Klub teilte am Mittwochabend auf der Homepage mit: "In Übereinstimmung mit dem Spieler wurde entschieden, dass sich Neymar Ende der Woche in Brasilien einer Operation unterziehen wird. Der Eingriff wird von Dr. Rodrigo Lasmar vorgenommen."

Bereits zuvor hatte Neymars Vater bei ESPN Brasil erklärt, der Offensivspieler werde "sechs bis acht Wochen" ausfallen: "Bei PSG wissen sie, dass sie für die kommenden Spiele nicht auf Neymar setzen können."

Update vom 27. Februar (14:15 Uhr): 

Der verletzte Fußball-Superstar Neymar von Paris St. Germain wird sich entgegen anders lautender Medienberichte zunächst nicht operieren lassen. Dies teilte PSG-Trainer Unai Emery am Dienstag auf einer Pressekonferenz mit. "Bei Neymar gibt es keine Entscheidung für eine Operation. Wir werden sehen, wie es sich in den nächsten Tagen entwickelt", sagte der Coach.

Neymar hatte sich am Sonntag im Ligaspiel gegen Olympique Marseille (3:0) einen Haarrisses im Mittelfuß und eine Verstauchung im rechten Fußgelenk zugezogen. Zuvor hatte das brasilianische Internetportal Globoesporte berichtet, Neymar habe sich für eine OP entschieden, bei welcher der Haarriss mit einer Schraube fixiert wird, um einen Einsatz bei der WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) nicht zu gefährden.

Das Portal sprach zunächst von einer Ausfallzeit von zwei Monaten. Durch eine längere Pause wäre der Einsatz Neymars im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid am 6. März unmöglich. Das Hinspiel hatte Real mit 3:1 gewonnen.

Update vom 27. Februar (13:08 Uhr):

Brasiliens Fußball-Superstar Neymar wird sich wegen seines Haarrisses im Mittelfuß einer Operation unterziehen. Dies berichtet das brasilianische Internetportal Globoesporte. Bei der OP soll der Haarriss mit einer Schraube fixiert werden, um einen Einsatz bei der WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) nicht zu gefährden. Der Stürmer soll dem französischen Pokalsieger Paris St. Germain rund zwei Monate fehlen.

Beim Ligaspiel am Sonntag gegen Olympique Marseille (3:0) am Sonntag war Neymar nach einem Foul seines Gegenspielers Bouna Sarr mit Tränen in den Augen vom Feld getragen worden. Neben dem Haarriss hatte sich Neymar auch eine Verstauchung im rechten Fußgelenk zugezogen. Durch die längere Ausfallzeit wäre der Einsatz des 26-Jährigen im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid am 6. März unmöglich. Das Hinspiel hatte Real mit 3:1 gewonnen.

Update vom 27. Februar (9:16 Uhr):

Frankreichs Fußball-Topklub Paris St. Germain muss die Aufholjagd im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid wohl ohne Superstar Neymar angehen. Laut eingehenderen Untersuchungen hat sich der 26-Jährige beim Ligaspiel am Sonntag gegen Olympique Marseille (3:0) eine Verstauchung im rechten Fußgelenk sowie einen Haarriss im äußeren Mittelfußknochen zugezogen.

Dies gab PSG am Montagabend bekannt, ohne sich jedoch auf eine Länge der verletzungsbedingten Zwangspause festzulegen. Am kommenden Dienstag müssen die Franzosen in der Königsklasse gegen den Titelverteidiger aus Spanien ein 1:3 aus dem Hinspiel wettmachen. Fraglich ist auch der Einsatz von Innenverteidiger Marquinhos, der gegen Marseille eine leichte Muskelverletzung im linken Oberschenkel erlitt.

Damit ist auch das Mitwirken der beiden Brasilianer im Klassiker gegen Weltmeister Deutschland am 27. März in Berlin gefährdet. Selecao-Trainer Tite will den Kader für die Revanche der 1:7-Schlappe im WM-Halbfinale von 2014 am Freitag bekannt geben.

Was hat Neymar?

Paris - Mit schmerzverzerrten Blick, die Hände vor das Gesicht geschlagen, wurde der 222-Millionen-Mann unter Tränen vom Spielfeld getragen. Ein Schockmoment für die Champions-League-Träume der Pariser. Muss PSG-Coach Unai Emery ausgerechnet zur heißen Phase der Saison auf seinen Superstar verzichten? Bereits am 6. März steigt das Rückspiel gegen Real Madrid im Prinzen-Park. Das Unterfangen ist keineswegs ein leichtes. Es gilt, eine 1:3-Hinspiel-Pleite wettzumachen, ohne Neymar eigentlich unvorstellbar.

Neymar-Verletzung: Unai Emery gibt erste kleine Entwarnung

Noch in der Nacht wurde der Brasilianer in einem Pariser Krankenhaus untersucht. Dabei konnten die Ärzte eine Knochenverletzung zumindest ausschließen. Inwieweit Neymars Bandapparat in Mitleidenschaft gezogen wurde, sollen nun weitere Untersuchungen ergeben. 

PSG-Trainer Emery hofft auf eine baldige Rückkehr des Mega-Stars. Durchaus optimistisch zeigte sich Emery in Hinblick auf das Giganten-Duell gegen Real Madrid. „Nach ersten Untersuchungen in der Kabine hat er sich nur den Knöchel verdreht", sagte Emery. Wohltuende Worte für die bangenden PSG-Fans. 

Hat es Neymar doch schwerer erwischt?

Ob Neymar tatsächlich gegen Real Madrid sein Comeback geben kann, wird wohl auch ein Wettlauf gegen die Zeit. PSG-Kapitän Thiago Silva hatte nach Abpfiff von einem „dick geschwollenen Knöchel“ gesprochen. Ein erstes Indiz, dass es sich womöglich um eine Bänder-Verletzung handeln könnte. Damit wäre ein Einsatz von Neymar stark gefährdet.

Neymar: Der Pariser Torgarant

Dass sich eine Aufholjagd ohne Neymar wesentlich schwieriger gestalten würde, belegt die Statistik. Spielt der Brasilianer, erzielen die Pariser 3,6 Tore im Schnitt. Ohne die Ideen des 26-Jährigen trifft die Scheich-Truppe zwar immer noch 2,6 mal pro Spiel ins Schwarze, doch gegen Real Madrid müssen Tore her.  

    

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.