Nur der Sieg zählt: HSV gegen Hertha unter Druck

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HSV-Trainer Josef Zinnbauer (M) hat seine Profis beim Training aus dem normalen Trott geholt. Foto: Christian Charisius

Hamburg (dpa) - Der Hamburger SV steht in der Fußball-Bundesliga vor einem richtungsweisenden Spiel. Gewinnt der Tabellen-15. zum Auftakt der 26. Runde am Freitag gegen Hertha BSC, käme dies einem Befreiungsschlag im Abstiegskampf gleich. Der Hauptstadtclub steht nur einen Platz vor dem HSV.

"Jeder im Verein weiß, wie wichtig diese Partie für uns ist", betonte HSV-Kapitän Rafael van der Vaart. Bei einer Niederlage droht dem Club wie in der vorigen Saison ein langer Überlebenskampf. Und die in Krisenzeiten übliche Trainerdebatte würde neu entfacht. Dann stünde Josef Zinnbauer, der erst im September Mirko Slomka abgelöst hat, entgegen bisherigen Erklärungen möglicherweise doch zur Disposition.

Dieses Thema will der 44-Jährige aber gar nicht an sich herankommen lassen. "Ich bin stolz, dass der Verein mir das Vertrauen ausspricht. Aber es geht nicht um Zinnbauer, sondern um die Mannschaft und drei Punkte." Wie Vorgänger Slomka will er alles dafür tun, dass dieser "super tolle Verein" in der 1. Liga bleibt.

Für das Hertha-Spiel holte Zinnbauer seine Profis aus dem normalen Trott heraus. Zu Wochenbeginn ließ er van der Vaart & C. frühmorgens üben. Das Abschlusstraining fand dann aber am Donnerstagabend unter Flutlicht statt, um den Bio-Rhythmus seiner Kicker besser auf das Abendspiel einzustellen. Am Spieltag wird sich im Mannschaftshotel auf die Partie eingestimmt, weitere Veränderungen in der Vorbereitung auf das Spiel will Zinnbauer nicht vornehmen. "Wir haben ja schließlich die meisten Heimspiele positiv gestalten können."

Zinnbauer auf hsv.de zum Hertha-Spiel

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