2. Liga

Paderborn und Nürnberg setzen Spitzenteams unter Druck

Zweikampf
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Paderborns Julian Justvan (r) schirmt den Ball vor Sandhausens Pascal Testroet ab.

In den Samstagspartien des 16. Spieltages der 2. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Nürnberg als einziges Team einen Sieg gefeiert und rückt näher an die Spitzenteams der Tabelle heran.

Düsseldorf - Durch ein Gegentor in der Nachspielzeit hat der SC Paderborn in der 2. Fußball-Bundesliga nicht nur seinen achten Saisonsieg, sondern auch den Sprung auf den dritten Tabellenplatz verpasst.

Das Team von Trainer Lukas Kwasniok kam am Samstag nicht über ein 1:1 (1:0) beim SV Sandhausen hinaus und liegt mit 27 Zählern weiterhin auf dem vierten Platz. Die Sandhäuser hingegen hängen mit 13 Zählern weiter auf Rang 17 fest.

Der 1. FC Nürnberg gewann das Duell der Verfolger und feierte mit dem 2:1 (1:0) gegen Holstein Kiel nach zuvor zwei Heimpleiten den ersehnten Erfolg im eigenen Stadion. Im Duell der Aufsteiger trennten sich der FC Hansa Rostock und der corona- und verletzungsbedingt dezimierte FC Ingolstadt 1:1 (0:1).

Beim Vorletzten aus Sandhausen brachte Marcel Mehlem die Paderborner früh in Führung (5.). Für die Gastgeber vergab Pascal Testroet einen Handelfmeter gegen Keeper Jannik Huth (17.). Das 1:1 fiel in der dritten Minute der Nachspielzeit durch Bashkim Ajdini.

In Nürnberg stellte Manuel Schäffler mit seinem Treffer in der 6. Minute früh die Weichen auf Sieg. Erik Shuranov sorgte mit seinem satten Schuss in der 63. Minute für die Vorentscheidung. Doch auch Kiel gelang durch den eingewechselten Julian Korb (88.) noch ein sehenswertes Tor.

Nürnbergs Stürmer Manuel Schäffler (M) traf zum 1:0 gegen Kiel.

Ingolstadt trotzte seiner Personalsorgen in Rostock. Wegen Corona- und Verletzungsausfällen von 15 Spielern trat der Tabellenletzte mit einer Notelf an. Thomas Keller (41.) erzielte trotzdem per Freistoßtor die überraschende Führung für das Team von Trainer Andre Schubert. Kurz nach der Pause sorgte John Verhoek (49.) für den verdienten Ausgleich der überlegenen Gastgeber.

Bereits am Freitag erlitt der SV Darmstadt 98 bei seiner 1:3-Heimpleite gegen Fortuna Düsseldorf einen Rückschlag im Aufstiegsrennen. Bundesliga-Absteiger Werder Bremen hingegen feierte mit seinem neuen Trainer Ole Werner einen 4:0-Erfolg gegen den FC Erzgebirge Aue. dpa

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