Medikament als Auslöser?

Ex-Bayern-Profi unter Dopingverdacht: Playoffs in Gefahr

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Von 2002 bis 2006 stand Paolo Guerrero beim FC Bayern unter Vertrag. Die ersten beiden Jahre spielte der Peruaner für die zweite Mannschaft.

Vier Jahre lang ging Paolo Guerrero für den FC Bayern auf Torejagd. Nun droht dem peruanischen Nationalspieler eine Sperre für die entscheidenden WM-Playoff-Partien seiner Auswahl.

Wenige Tage vor den entscheidenden WM-Playoffs gegen Neuseeland ist Perus Fußball von Dopingvorwürfen gegen seinen Kapitän Paolo Guerrero aufgeschreckt worden. 

Für den ehemaligen Bundesliga-Profi (FC Bayern München, Hamburger SV) gibt es ein "von der Norm abweichendes Analyseergebnis" aus der Urinprobe nach dem Qualifikationsspiel am 6. Oktober in Argentinien (0:0). Dem 33-jährigen Stürmer, der seit 2015 in Diensten des brasilianischen Erstligisten Flamengo Rio de Janeiro steht, droht damit eine Sperre für die interkontinentalen Playoff-Duelle gegen die "Kiwis" am 11. und 15. November. 

Doping bei Guerrero? Medikament könnte der Auslöser sein

Obwohl es von Seiten des Weltverbandes FIFA noch keine offizielle Erklärung gibt, bestätigte der Präsident der Dopingkontroll-Kommission des brasilianischen Verbandes CBF nach Rücksprache mit Flamengo den Vorfall. Laut Fernando Solera handelt es sich bei der aufgefundenen verbotenen Substanz um eine Stimulanz aus der Klasse S6, die "möglicherweise von einem benutzten Medikament" stammt. 

Mit Bezug auf Informationen aus Kreisen der jeweiligen nationalen Fußballverbände berichteten auch argentinische und peruanische Medien über den Doping-Vorfall. Guerrero, der zunächst weiterhin spielberechtigt ist, kann laut Reglement zu seiner Entlastung der FIFA-Anti-Doping-Stelle eine medizinische Ausnahmegenehmigung vorlegen oder die Gültigkeit des Ergebnisses durch eine nachweisbare offensichtliche Abweichung von Kontrollstandards infrage stellen.

sid

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