Arbeitsloser Stürmer

Pizarro nach Aus bei Werder: "Habe anderes erwartet"

+
Claudio Pizarro ist enttäuscht über das Ende seiner Bremer Zeit. Foto: Carmen Jaspersen

Bremen (dpa) - Claudio Pizarro ist auch zwei Monate nach seinem Aus beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen enttäuscht.

"Es war schwierig. Es war nicht einfach, natürlich", sagte 39 Jahre alte Stürmer dem Sender Radio Bremen. "Ich habe etwas anderes erwartet, aber es war eine Entscheidung, die hat der Verein getroffen und der Trainer natürlich auch. Das muss ich akzeptieren."

Er hatte nach eigener Aussage "vielleicht" einen neuen Vertrag erwartet "oder dass die Sachen nicht so gelaufen wären". Das sei so nicht richtig gewesen. "Aber es ist so passiert. Es ist schon vergessen", meinte der erfolgreiche Bundesliga-Torschütze der Bremer. "Ich werde nicht mehr bei Werder spielen. Das war's."

In 206 Bundesligaspielen für die Bremer erzielte der Peruaner 104 Treffer. Insgesamt kam er für Bayern München und die Hanseaten auf 191 Tore in 430 Erstliga-Spielen und ist damit auch der Rekordtorschütze unter den ausländischen Bundesliga-Spielern.

Der ehemalige Nationalspieler war 2015 von Bayern München noch einmal zu Werder zurückgekehrt. In der vergangenen Saison spielte er bei Trainer Alexander Nouri aber keine große Rolle mehr und kam nur noch auf einen Treffer. Pizarro lebt mit seiner Familie wieder in München und hat noch keinen neuen Verein.

Claudio Pizarro bei Radio Bremen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.