Prinz Poldi will in die Champions League

Podolski voller Vorfreude auf Arsenal

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Lukas Podolski freut sich auf den FC Arsenal.

Berlin - Nationalstürmer Lukas Podolski plant mit dem FC Arsenal in der kommenden Saison den Angriff auf die Tabellenspitze. "Die Champions League ist das Minimalziel für Arsenal."

"Wir sollten uns aber höhere Ziele stecken", sagte der 27-Jährige am Samstag dem US-Sender ESPN in einem Interview. "Wir haben genauso gute Chancen wie jeder andere Verein in der Premier League." Im Gegensatz zu Manchester United oder Meister Manchester City sei der Druck für den Tabellendritten der vergangenen Saison aber nicht so groß.

Der langjährige Profi des 1. FC Köln und FC Bayern sieht sich nach seinem Abschied aus der Fußball-Bundesliga stark genug für seine neue Herausforderung. "Ich bin älter, weiser und reifer", sagte Podolski. "Ich kann es gar nicht erwarten, bis es endlich losgeht."

Birnen, Fischer, Stall-Bewohner: Das bedeuten die Nachnamen der DFB-Stars

Nicht nur Laktatwerte und Trainingseindrücke, sondern auch die historisch gewachsene Bedeutung der Nachnamen lassen Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit der deutschen Nationalspieler bei der EM zu. Davon ist jedenfalls Prof. Dr. Jürgen Udolph überzeugt. Deutschlands bekanntester Professor für Onomastik (Namensforschung) entschlüsselte die Nachnamen im deutschen Team und fand dabei Erstaunliches heraus. © dapd
JOACHIM LÖW: Löw ist eine Kurzform von Löwe. Dieser Name wurde in erster Linie von Familien übernommen, die die Eigenschaften des Tieres hatten: kräftig, stark, tapfer und mutig. © Oliver Hurst / GES / DFB
OLIVER BIERHOFF: Der Name enthält eine ältere niederdeutsche Mundartform von „Birne“. Demnach stammten Bierhoffs Vorfahren von einem Birnenhof ab. © Getty
ANDREAS KÖPKE: Niederdeutsche Koseform zum alten Vornamen „Jakob“, der aus dem Hebräischen übernommen ist. Die ursprüngliche Bedeutung ist: „Er (Gott) möge schützen“. © dpa
MARIO GOMEZ: Viele spanische Namen gehen auf eine germanische Sprache zurück. Gomez kann vom althochdeutschen „gomo“ - also „Mann“ - abgeleitet werden. © Oliver Hurst / GES / DFB
SAMI KHEDIRA: Der Name, der er von seinem tunesischen Vater hat, stammt vom arabischen „Al-Quadir“ ab, einem von 99 Beinamen Allahs, und bedeutet „der zu allem Fähige“ oder „der Besitzer aller Macht und Autorität“. © Oliver Hurst / GES / DFB
MIROSLAV KLOSE: Es liegt eine verkürzte Form von „Nikolaus“ vor. Das ist ein griechischer Name mit der Bedeutung „Volkssieger“. © Oliver Hurst / GES / DFB
TONI KROOS: Sein Nachname beruht auf dem mittelniederdeutschen Wort „kros“ und bedeutet Kanne, Krug oder Trinkgefäß. Kroos kann ein Beiname für den Krugmacher, den Wirt oder aber auch den Trinker gewesen sein. © Oliver Hurst / GES / DFB
PHILIPP LAHM: Der Vorfahre des Münchners war höchstwahrscheinlich lahm, gelähmt oder gliederschwach. © Oliver Hurst / GES / DFB
PER MERTESACKER: Zugrunde liegt ein Flur- oder Feldname, worin eine Dialektform von „Martin(s)“ sowie „Acker“ vorliegt. © Oliver Hurst / GES / DFB
THOMAS MÜLLER: Der wohl unspektakulärste Name im deutschen Team. Im Mittelalter stand in fast jedem Dorf eine Mühle, die von einem Müller betrieben wurde. So erklärt sich die große Verbreitung. © Oliver Hurst / GES / DFB
MANUEL NEUER: Seine Vorfahren könnten aus dem Textilgewerbe kommen. Neuer ist eine so genannte gerundete Form und gehört wohl zum mittelhochdeutschen „naewen“, was „nähen“ bedeutet. © Oliver Hurst / GES / DFB
LUKAS PODOLSKI: Ein polnischer Name, abgeleitet vom Ortsnamen „Podole, Podol“, worin slawisch „po“ („bei“) und „dol“ („Tal“) enthalten sind. Der Wohnort von Podolskis Vorfahren lag demnach in einem Tal. © Oliver Hurst / GES / DFB
MARCO REUS: Der Name kommt von „Reuse“, sein Vorfahre war also entweder Fischer oder ein Hersteller von Reusen. © Oliver Hurst / GES / DFB
BASTIAN SCHWEINSTEIGER: Der Name geht auf den süddeutschen Ort Schweinsteig zurück. Das „-steig“ bedeutet nicht etwa „steigen“, sondern bezieht sich auf das mittelhochdeutsche „stige“ und meint den „Stall“. Ein Schweinsteiger hat also früher im Stall bei den Schweinen gewohnt. © Oliver Hurst / GES / DFB
TIM WIESE: Der Torwart kann auf schlaue Vorfahren verweisen. Sein Name geht auf das Niederdeutsche „wies“ zurück, was „der Weise, Kluge“ bedeutet. © Oliver Hurst / GES / DFB

Von seinem Trainer Arsene Wenger ist er begeistert. "Ich mag seine Leidenschaft für Angriffsfußball", sagte Podolski. "Er lebt und stirbt mit seinen Ideen, Arsenal ist sein Baby." Wenger sei einfach ein großartiger Coach.

Trotz seiner jüngsten Reservistenrolle bei der EM will Podolski um einen Platz in der Nationalelf kämpfen. "Ich gebe nicht so einfach auf", sagte der 101-malige Nationalspieler (44 Treffer). Es sei dennoch nicht seine Art, für Ärger zu sorgen.

dpa

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