Michael Kosch Nachfolger von Carsten Ernst

SG Escherode/Uschlag: Probejahr für Trainer und Verein

Neuzugänge und Vereinsverantwortliche SG Escherode/Uschlag 2020: Vorne von links René Lamsbach, Justin Siemens und Philipp Schneider. Hinten von links Co-Trainer Patrick Seiffert, Jonas Kördel (Spartenleiter TSV Uschlag), Dirk Gerwig (Spartenleiter TSV Escherode) sowie der neue Trainer Michael Kosch.
+
Mit drei Neuen: Vorne von links René Lamsbach, Justin Siemens und Philipp Schneider. Hinten von links Co-Trainer Patrick Seiffert, Jonas Kördel (Spartenleiter TSV Uschlag), Dirk Gerwig (Spartenleiter TSV Escherode) sowie der neue Trainer Michael Kosch.

Mit neuem Trainer aber fast unveränderter Mannschaft starten die Fußballer der SG Escherode/Uschlag in die neue Saison.

Staufenberg – In seinen ersten Wochen als Coach hat Michael Kosch noch einmal richtig gemerkt, wie viel Zeit sein Vorgänger Carsten Ernst für die SG investiert hat. Kosch ist ehrlich: „Ich brauche Unterstützung und habe sie mir auch schon besorgt.“ So konnte er den langjährigen Spieler Patrick Seiffert als Co-Trainer gewinnen, Jonas Gabel ist in die Öffentlichkeitsarbeit mit eingestiegen. „Es ist aber auch für mich und nicht nur für den Verein ein Probejahr, denn ich muss sehen, wie Sport, Familie und andere Dinge unter einen Hut zu bringen sind.

Vor rund zwei Monaten hatte er sich ein Traineramt noch gar nicht richtig vorstellen können, doch mittlerweile hat der ehemalige Oberligaspieler des OSC Vellmar und gebürtige Uschlager, der auch für die SG auflief, Gefallen daran gefunden. „Mittlerweile macht es einfach Bock!“, betont der 39-Jährige.

Die Kontinuität der Ernst-Jahre hat im Obergericht auch in diesem Sommer Bestand gehabt. Abgänge musste Michael Kosch keine notieren. Dafür konnte die Spielgemeinschaft bislang drei Neue präsentieren: Torhüter Justin Siemens hatte zwei Jahre pausiert und soll nun René Schauwecker zwischen den Pfosten unterstützen. Ein Duo kam vom TSV Heiligenrode II: René Lamsbach könnte im defensiven Mittelfeld auflaufen und Philipp Schneider auf der linken Außenbahn.

Und was möchte der neue Trainer gerne auf dem Spielfeld beim letztjährigen Tabellenfünften der Kreisliga A Kassel ändern? Michael Kosch sieht sich in diesem Punkt unter keinem besonderen Druck, sagt aber: „Ich werde einige Spieler auch mal auf anderen Positionen als bisher testen und dann sehen, was machbar ist.“ Das könnte beispielsweise Niklas Gerwig betreffen, der bereits viel weiter vorne im offensiven Mittelfeld eingesetzt wurde. Ansonsten gehe es laut Kosch beim Fußball ja stets um dieselben Dinge: Zweikämpfe gewinnen und Torchancen kreieren. So soll auch im Jahr eins nach Carsten Ernst erfolgreich gespielt werden.

Von Manuel Brandenstein

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.