FIFA diskutiert neue Regelung

Proteste gegen den Schiri: Benimmregeln für Fußballer?

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Genug gemotzt: Die FIFA möchte Fußballprofis Benimmregeln auferlegen, was den Umgang mit Schiedsrichtern - hier ein Archivbild des Spiels Schalke gegen Leverkusen - angeht.

Berlin - Reklamiert wird nicht - zumindest nicht, wenn man nicht der Kapitän ist: Die FIFA denkt darüber nach, Benimmregeln für protestierende Fußballprofis einzuführen.

Der Fußballweltverband FIFA diskutiert Benimmregeln für protestierende Profis. So könnte es künftig nur noch den Spielführern erlaubt sein, mit den Schiedsrichtern über strittige Situationen zu sprechen. „Ich bin sicher, das Verhalten der Spieler könnte besser sein. Wir denken darüber nach, wie wir das wieder zurück in die richtige Richtung bringen können“, sagte Marco van Basten der BBC. Der ehemalige Profi von Ajax Amsterdam und dem AC Mailand ist seit Oktober Leitender FIFA-Beauftragter für Technische Entwicklung. In dieser Funktion ist er auch für das Schiedsrichterwesen zuständig.

Beim Rugby etwa diskutieren in zweifelhaften Fällen nur Teamkapitän und Schiedsrichter. „Es sind eine Menge Emotionen im Spiel und das ist gut so - aber wir müssen das auch kontrollieren“, sagte van Basten weiter.

Der frühere niederländische Nationaltrainer äußerte sich erneut positiv über die ersten Erfahrungen mit dem Video-Beweis: „Wir versuchen ein gutes Produkt herzustellen - dynamisch, aufregend, am Ende aber auch ehrlich.“ Bei der Club-WM vor Weihnachten war der Video-Beweis erstmals angewendet worden. Das System erlaubt es den Schiedsrichtern, das Spiel zu stoppen und sich bei spielentscheidenden Situationen noch einmal zu vergewissern.

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