Beim Abschlusstraining

Pyrotechnik: Braunschweig-Profi von eigenen Fans verletzt

Braunschweig - Das Niedersachsen-Derby zwischen Hannover und Braunschweig sorgt schon vorab für Chaos. Vermummte Fans beim Braunschweiger Abschlusstraining verletzten einen Profi.

Die Sicherheitsbedenken vor dem brisanten Zweitligaderby Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig am Samstag sind groß wie nie. Ein Pyrotechnik-Vorfall beim Abschlusstraining des Tabellenzweiten aus Braunschweig hat die Sorgen um die Sicherheit nun noch einmal vergrößert.

Rund 200 teils vermummte Fans hatten die eigentlich nicht-öffentliche Einheit des Tabellenzweiten des 2. Liga besucht und zündeten dabei Pyrotechnik. Auch Feuerwerkskörper wurden in die Luft geschossen. Ein Querschläger explodierte dabei neben Mittelfeldspieler Julius Biada, der die Einheit nach etwa 30 Minuten abbrechen musste. „Aktuell geht es ihm besser“, teilte Eintracht Braunschweig mit und bestätigte einen Bericht des Portals news38.de zum Vorfall.

„Nicht zu tolerieren“

„Die Vorkommnisse sind nicht zu tolerieren und werden in den nächsten Tagen intern aufgearbeitet“, teilte die Eintracht weiter mit. Das Niedersachsenderby findet unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. In den Vergangenheit war es immer wieder zu Ausschreitungen gekommen.

In diesem Jahr birgt die sportliche Situation beider Clubs zusätzliche Brisanz. Sowohl die Eintracht als Tabellenzweiter als auch der Dritte 96 kämpfen sechs Spieltage vor dem Saisonende um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga.

dpa/SID/fn

Rubriklistenbild: © dpa

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