26. Spieltag der 2. Liga

Leipzig dreht Partie, auch Freiburg siegt

+
Der Moment der Entscheidung: Leipzigs Lukas Klostermann (r.) trifft aus kurzer Distanz zum 2:1.

München - RB Leipzig und der SC Freiburg gegen sich im Aufstiegskampf in der 2. Liga keine Blöße. Allerdings müssen beide Teams schwer um die Dreier kämpfen.

RB Leipzig hat die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga behauptet. Während die Sachsen nach Rückstand noch 2:1 (0:0) gegen das abstiegsbedrohte Team von 1860 München gewannen, setzte sich Verfolger SC Freiburg durch zwei Treffer von Torjäger Nils Petersen beim FSV Frankfurt mit 3:1 (1:0) durch. Leipzig hat damit weiterhin drei Punkte Vorsprung auf die Freiburger.

Am vergangenen Montag hatte der Sport-Club das Spitzenspiel gegen RB mit 2:1 für sich entschieden. Im dritten Sonntagsspiel trennten sich der Karlsruher SC und der 1. FC Heidenheim 0:0.

Selke und Klostermann treffen für Leipzig

Spitzenreiter Leipzig musste gegen die auf Tabellenplatz 15 rangierenden Löwen großen Widerstand brechen. Gäste-Stürmer Sascha Mölders (50.) brachte die Münchner sogar in Führung, der Ex-Bremer Davie Selke (65.) schoss den Ausgleich für die Sachsen. Außenverteidiger Lukas Klostermann (77.) sicherte den Dreier für RBL. 

Mölders hatte zuvor bereits den Pfosten des RB-Tores getroffen (28.). Die Gastgeber hatten in Diego Demme (17.) und Kapitän Willi Orban (32.) ebenfalls mit zwei Aluminium-Treffern Pech.

Zwei Petersen-Tore binnen drei Minuten

Florian Niederlechner (28.) traf für die Breisgauer in Frankfurt. Ehsan Haji Safi (55.) sorgte mit einem Traumtor aus 50 Metern für den Ausgleich für die Hessen. Petersen (83./86., Foulelfmeter) schoss den SCF auf die Siegerstraße und sicherte den fünften Dreier in Folge. Petersen hat jetzt 18 Treffer zu Buche stehen.

Amir Abrashi (14.) und Vincenzo Grifo (31.) hatten aufseiten der Freiburger noch Aluminiumtreffer. Am vergangenen Montag hatten die Freiburger das Spitzenspiel gegen Leipzig mit 2:1 für sich entschieden. 

Bei der relativ ereignisarmen Nullnummer in Karlsruhe wahrte der KSC zumindest seine jüngste Erfolgsserie. Von den letzten neun Spielen hat die Mannschaft des scheidenden Trainers Markus Kauczinski nur eine einzige verloren. Heidenheim verpasste hingegen auch im sechsten Duell der beiden Teams den ersten Sieg (vier Unentschieden, zwei Niederlagen).

sid

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.