2. Bundesliga, Sonntagsspiele

Nürnberg bleibt Team der Stunde - Leipzig Erster

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RB Leipzig besiegte Frankfurt und steht nun an der Tabellenspitze.

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg ist in der 2. Bundesliga weiter das Team der Stunde. Die Franken bezwangen Absteiger Freiburg, der damit die Tabellenführung abgeben muss. Für die Weiler-Elf war es der vierte Erfolg in Serie.

Der 1. FC Nürnberg hat seine Siegesserie in der 2. Fußball-Bundesliga ausgebaut und ist vorläufig auf Relegationsrang drei gesprungen. Mit dem 2:1 (1:0) gegen Absteiger SC Freiburg feierten die Franken am Sonntag ihren vierten Erfolg in Serie. Vor 28 198 Zuschauern im Nürnberger Stadion waren Guido Burgstaller (14. Spielminute) und ein Eigentor von Jonas Föhrenbach (65.) maßgeblich für den „Club“-Sieg. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für den Sportclub erzielte Immanuel Höhn (64.).

In einer ausgeglichenen Anfangsphase nutzte Burgstaller die erste Chance zum Führungstreffer. Nachdem Alessandro Schöpf zunächst mit einem Schuss an Freiburgs Keeper Alexander Schwolow scheiterte, setzte der Österreicher nach und bescherte dem „Club“ mit einem Drehschuss aus etwa sechs Metern das frühe 1:0.

In der Folge spielte die Elf von Trainer René Weiler zwar munter nach vorne, die besseren Chancen hatten aber die Gäste aus dem Breisgau. Verteidiger Marc Torrejon (27.) schoss nach einem ruhenden Ball über das Tor. Kurze Zeit später scheiterte Vincenzo Grifo (32./34.) gleich in zwei Situationen. Einmal parierte FCN-Keeper Raphael Schäfer stark.

Nach der Pause schlugen die Gäste dann aber zu: Nach einer Ecke von Grifo verlängerte Stürmer Nils Petersen auf Höhn, der zum 1:1 ausglich. Nur eine Minute später gingen die Franken aber wieder in Führung. Eine Flanke von Laszlo Sepsi lenkte SCF-Verteidiger Föhrenbach unglücklich ins eigene Tor. In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel waren die Gäste aus Freiburg um den Ausgleich bemüht, ließen aber die letzte Konsequenz vermissen. Auf Seiten der Franken scheiterte Burgstaller (86.) noch einmal an Schwolow, ein letzter Freistoß von Grifo (90.) ging haarscharf am Tor vorbei.

Die Nürnberger sind damit seit neun Pflichtspielen ungeschlagen und haben als einziges Team in der 2. Bundesliga noch keine Partie im eigenen Stadion verloren. Noch in der Hinrunde unterlag der FCN bei den Breisgauern mit 3:6.

Freiburg verlor die Tabellenspitze an RB Leipzig (3:1 gegen FSV Frankfurt), hat aber immer noch fünf Punkte Vorsprung auf die Franken. An diesem Montag kann der FC St. Pauli durch einen Sieg bei Arminia Bielefeld an den Nürnbergern vorbeiziehen.

dpa

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