Keine Anfechtung bei der FIFA

Real hakt Transferpanne mit de Gea ab

+
David de Gea bleibt endgültig bei Manchester United.

Madrid - Real Madrid hat sich offensichtlich damit abgefunden, dass die Verpflichtung des Torwarts David de Gea von Manchester United gescheitert ist.

Die spanische Fußball-Profi-Liga (LFP) hatte den Transfer nicht anerkannt, weil die Unterlagen nicht rechtzeitig vor Schließung des Transfermarkts eingereicht worden seien. Real verzichtet nach übereinstimmenden Medienberichten vom Mittwoch darauf, die Entscheidung der LFP beim Weltverband FIFA anzufechten.

Real und ManUnited hatten sich am Montag auf einen Tausch ihrer Torhüter De Gea und Keylor Navas verständigt. Beide Clubs beschuldigten sich gegenseitig, für das Scheitern des Doppeltransfers verantwortlich zu sein. In Spanien wurde erwartet, dass Manchester United dem Nationalkeeper De Gea nun erneut eine Verlängerung des bis 2016 verlaufenden Vertrags anbieten wird.

Der Torwart, der sich im Trainingslager der spanischen Nationalelf befindet, äußerte sich nicht zur Farce um seinen gescheiterten Transfer. Er hatte vor mehreren Monaten eine Offerte von ManUnited zu einer Vertragsverlängerung abgelehnt und sich mit Trainer Louis van Gaal überworfen, weil er zu Real wechseln wollte.

Nationaltrainer Vicente del Bosque äußerte die Hoffnung, dass De Gea nun in Manchester wieder zum Einsatz komme. „Wenn er nicht spielt, wird es schwer, ihn in die Selección zu berufen“, meinte der Coach.

dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.