In der Schweiz

TV-Sensation: Reif-Comeback als Kommentator 

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Marcel Reif hält im Januar 2016 eine Laudatio.

Marcel Reif wird wieder als Kommentator tätig sein. Das gab sein neuer Arbeitgeber jetzt bekannt. 

München - Der langjährige Fußballkommentator Marcel Reif (67) gibt nach knapp einjähriger Pause sein Comeback. Dies aber nach nicht in Deutschland, sondern in der Schweiz. Der dort ansässige Pay-TV-Sender Teleclub gab die Verpflichtung Reifs auf seiner Homepage bekannt. Zuvor hatte Reif bei Teleclub bereits als Fußballexperte im Rahmen der Champions-League-Berichterstattung gearbeitet, nun mit der Neuvergabe der Übertragungsrechte in der Schweiz soll der Kommentator wieder live aus den Stadien Europas berichten. „Ich hätte nie für möglich gehalten, bei Teleclub ein so umfassendes und spannendes Betätigungsfeld zu finden“, wird Reif auf der Internetseite des Fernsehsenders zitiert. 

Im deutschen Fernsehen war Reif auch nach dem vermeintlichen Ende seiner Kommentator-Tätigkeit weiterhin zu sehen. Der 67-Jährige arbeitete unter anderem für Sport1 als Experte bei der jeden Sonntag stattfindenden Fußball-Diskussionsrunde Doppelpass, wie tz.de* berichtet. 

Reif nicht unumstritten

Reif war zu seiner aktiven Zeit als Kommentator in Deutschland nicht unumstritten. Nach dessen Ankündigung, er werde zum Ende der Saison 2015/2016 seine Kommentatoren-Karriere beenden, gab es sogar einige Freuden-Feiern. In einigen deutschen Fußballstadien ging die Abneigung gegenüber Reif sogar so weit, dass dieser mit Bier übergossen und bepöbelt wurde. Auch wurde dem Journalisten vorgeworfen, er sei Sympathisant des FC Bayern München, die Anhänger des deutschen Rekordmeisters wiederum hielten ihn für einen Fan von Borussia Dortmund. 

Kritik am FC Bayern

Auch nach dem Ende seiner Tätigkeit beim Münchner Pay-TV-Sender Sky, war Reif aus der deutschen Fußball-Landschaft nicht wegzudenken. Der TV-Journalist gab zu zahlreichen Themen seine Meinung ab, beispielsweise kritisierte er laut tz.de*  „strukturelle Probleme“ des FC Bayern oder attackierte deren Trainer Carlo Ancelotti

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

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