Der "Pfiff der Woche" zur Partie Braunschweig gegen Wolfsburg

Relegations-Rückspiel: Mehr Druck für den Schiri geht nicht

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Die umkämpfte Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig bedeutete für das Schiedsrichtergespann Schwerstarbeit.

Es geht um den letzten Bundesliga-Platz. Beide Stadien liegen nur 40 Kilometer mit dem Auto auseinander. Es ist ein Niedersachsen-Derby. Es gab Vorkommnisse im Hinspiel: Mehr Druck in dieser Relegation zwischen Eintracht Braunschweig und dem VfL Wolfsburg geht nicht.

Braunschweig. Und ein Großteil dieses Drucks liegt auf einem Quartett, das eigentlich gar nicht im Mittelpunkt stehen möchte: Schiedsrichter Tobias Stieler, die Assistenten Sascha Thielert und Dr. Matthias Jöllenbeck sowie der Vierte Offizielle Patrick Ittrich. 

Der ehemalige Spitzen-Referee Marco Haase, seit 30 Jahren Unparteiischer und als Schiedsrichter und Assistent viele Jahre in der 3. und 4. Liga aktiv, analysiert die Szenen mit der Frage: Warum ist es zu dieser Entscheidung gekommen?

Dennoch steht jeder noch so kleine, unbedeutende Pfiff im Zentrum der Aufmerksamkeit. Zudem gibt es zahlreiche wichtige, spielprägende Entscheidungen, die es dem Schiedsrichter-Team nicht einfacher machen – dies wird von ARD-Kommentator Gerd Gottlob seltsamerweise gar nicht so erkannt: Ein Stürmerfoul vor einem vermeintlichen Tor, eine Abseitsentscheidung vor einem vermeintlichen Tor, ein Feldverweis gegen den insgesamt elektrisierten Heimverein, Rudelbildungen – zudem insgesamt mehr als 40 direkte Freistöße: Es ist absolute Schwerstarbeit für den FIFA-Referee und seine Assistenten. Tobias Stieler fährt dabei eine klare, erkennbare und berechenbare Linie. Wie diese aufgegangen ist, lesen Sie im aktuellen "Pfiff der Woche" auf unserem Partner-Portal az-online.de*.

Von Marco Haase

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Weitere Erläuterungen zu aktuellen und meist viel diskutierten Schiedsrichterentscheidungen finden Sie in der Rubrik "Pfiff der Woche" bei az-online.de*.

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