Für Play-off gegen US-Team

Mexiko holt Brasilianer Ferretti als Interimstrainer

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Zurück an alter Wirkungsstätte: Ricardo Ferretti trainiert nach mehr als 20 Jahren wieder das Nationalteam aus Mexiko.

Mexiko-Stadt - Mexikos Nationalteam hat die Lücke auf dem Trainerstuhl vorerst geschlossen. Der neue Coach ist ein alter Bekannter. Er muss es mit Jürgen Klinsmann aufnehmen.

Der Brasilianer Ricardo Ferretti führt Gold-Cup-Sieger Mexiko als Interimscoach ins Play-off um einen Platz beim Confederations Cup 2017 in Russland gegen die US-Fußball-Nationalmannschaft von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Der mexikanische Verband berief den 61-Jährigen gut einen Monat nach der Entlassung von Miguel Herrera zum Übergangstrainer.

Seinen Einstand gibt der hauptamtliche Cheftrainer des mexikanischen Spitzenklubs Tigres de Monterrey am 8. September (Dienstag) im Länderspiel bei Vizeweltmeister Argentinien. Das Entscheidungsspiel um die Teilnahme am Konföderationen-Pokal im übernächsten Jahr in Russland gegen den vorherigen Gold-Cup-Sieger USA findet am 9. Oktober in Pasadena/Kalifornien statt. Wegen des Zwei-Jahres-Rhythmus bei der Austragung der Kontinental-Meisterschaft der CONCACAF-Region (Nord- und Mittelamerika sowie Karibik) müssen die Sieger der beiden Gold-Cup-Turnier zwischen zwei Confed-Cup-Auflagen ein Play-off bestreiten.

Schon 1993 kurzzeitig eingesprungen

Herrera war vor Monatsfrist nach Mexikos Titelgewinn beim Gold Cup in den USA und Kanada (3:1 im Finale gegen Jamaika) wegen eines tätlichen Angriffs auf einen US-Journalisten bei der Heimkehr des Teams fristlos entlassen worden. Im Vorjahr war Herrera für Mexikos Achtelfinaleinzug bei der WM-Endrunde in Brasilien gefeiert worden.

Ferretti fungiert bereits zum zweiten Mal als Interimstrainer der Mexikaner. Bereits im Juni 1993 hatte der Südamerikaner beim Team aus dem Land der Azteken für eine Begegnung als verantwortlicher Coach auf der Bank gesessen. Bereits vor seiner neuerlichen Verpflichtung schloss Ferretti ein dauerhaftes Engagement als Nationaltrainer wegen seines noch drei Jahre laufenden Vertrages in Monterrey aus.

Zuletzt war wiederholt der Argentinier Marcelo Bielsa als Herrera-Nachfolger gehandelt worden. Argentiniens Ex-Nationaltrainer war Anfang August bei Olympique Marseille bereits nach dem ersten Spieltag zurückgetreten.

sid

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