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Zur Aussprache mit Brazzo? Lewandowski zeigt sich am Montag nochmal in München

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Von: Philipp Kessler, Marius Epp, Manuel Bonke

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Robert Lewandowski und der FC Bayern - noch kein Thema fürs Archiv. Nach dem öffentlichen Disput ist der Stürmer nun für eine Aussprache nach München zurückgekehrt.

München - Die Giftpfeile fliegen munter hin und her zwischen dem FC Bayern und seinem Ex-Stürmer Robert Lewandowski, auch nach dessen Wechsel zum FC Barcelona. Nachdem der 33-Jährige den Münchnern Lügen vorwarf, schoss die Säbener Straße zurück und bezichtigte ihn des Nachtretens. Darüber berichtete auch tz.de.

„Ich verstehe überhaupt nicht, wenn Robert Lewandowski nochmal nachtritt. Jeder hat bekommen, was er wollte“, bekräftigte Bayern-Präsident Herbert Hainer nochmal am Sonntag, nachdem Hasan Salihamidzic am Tag zuvor schon ausgeteilt hatte. Sowohl Brazzo als auch Trainer Julian Nagelsmann kündigten ein klärendes Gespräch mit dem Polen an.

Lewandowski kehrt nach München zurück - nicht nur, um sich zu verabschieden

Dazu ist Lewandowski nun bereit - und ist bereits nach München zurückgekehrt. Spanische Medien vermelden übereinstimmend, „Lewy“ sei am Sonntag mit dem Privatjet in die bayerische Landeshauptstadt geflogen, um sich noch einmal angemessen zu verabschieden. Das hatte er bereits zuvor angekündigt.

Robert Lewandowski hat offenbar doch noch nicht ganz mit dem FC Bayern abgeschlossen.
Robert Lewandowski hat offenbar doch noch nicht ganz mit dem FC Bayern abgeschlossen. © IMAGO/Michael Weber

Nun geht es aber nicht nur um seinen Abschied, sondern auch um die Schlammschlacht, die er sich vor und nach seinem Wechsel mit dem Rekordmeister geliefert hat. Beide Seiten wollen die Unstimmigkeiten ausräumen - und vor allem eins: Keine Unruhe mehr.

Nach Bayern-Abschied: Lewandowski will die Wogen glätten

Wie die tz erfuhr, war der Stürmer am Montag noch einmal in der Allianz Arena und posierte mit seinen in München gewonnenen Trophäen. Am Dienstag verabschiedet er sich von seinen ehemaligen Kollegen und Bayern-Mitarbeitern. Bei den Fans hat er sich bereits einige Sympathien verspielt, auch seine „Abschiedstournee“ im Verein könnte unter Umständen zum Spießrutenlauf werden.

Julian Nagelsmann mahnte allerdings nach dem Supercup-Sieg gegen Leipzig: „Er hat acht Jahre herausragend hier gespielt - mit unfassbar vielen Toren. Man muss Lewy auf ewig dankbar sein.“ Der Trainer zog Positives aus dem Abgang des 40-Tore-Manns: „Jetzt sind wir variabler, nicht mehr so leicht zu verteidigen.“ (epp)

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