Weg zum VfB frei

Werder löst Vertrag mit Robin Dutt auf

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Robin Dutt.

Bremen - Der Wechsel von Robin Dutt auf den Sportchef-Posten beim VfB Stuttgart rückt immer näher. Zum Jahreswechsel gab ihn  Werder Bremen aus dem noch laufenden Vertrag frei.

Robin Dutt ist frei für einen möglichen Wechsel zum Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart. Liga-Rivale Werder Bremen gab am Mittwoch die Auflösung des Arbeitsvertrags mit dem bereits Ende Oktober freigestellten Trainer bekannt. Dutt wird als Sportvorstand beim abstiegsbedrohten VfB gehandelt, Medienberichten zufolge haben sich beide Seiten bereits in Grundzügen auf ein Engagement geeinigt. Demnach soll Dutt zur Rückrunde die Nachfolge des im September beurlaubten Fredi Bobic antreten und Anfang Januar vorgestellt werden.

Der Vertrag des 49-Jährigen in Bremen war eigentlich noch bis 30. Juni 2016 gültig. „Wir haben immer deutlich gemacht, dass wir die Arbeit von Robin Dutt und seinem Team sehr geschätzt haben und wollen ihm nun auch keine Steine in den Weg legen, sollten sich beruflich neue Herausforderungen für Robin ergeben“, sagte Bremens Manager Thomas Eichin.

Der gebürtige Kölner Dutt hatte einst den Drittligisten Stuttgarter Kickers trainiert und besitzt ein Haus im nahen Leonberg. Nach Engagements beim SC Freiburg und bei Bayer Leverkusen hatte Dutt im August 2012 das Amt des Sportdirektors beim Deutschen Fußball-Bund übernommen. Bereits im Mai 2013 verließ er den DFB jedoch wieder, weil er lieber als Trainer arbeiten wollte.

Als Nachfolger von Thomas Schaaf konnte sich Dutt jedoch nicht für eine lange Dienstzeit beim SV Werder empfehlen und musste im Herbst 2014 wieder gehen. „Robin Dutt hat bei uns wichtige Arbeit geleistet. Wir wünschen ihm für neue Aufgaben alles Gute“, sagte Klaus Filbry, der Vorsitzende der Werder-Geschäftsführung.

In Stuttgart soll Dutt angeblich einen Vierjahresvertrag erhalten und könnte beim Tabellen-15. schon für die Winter-Transfers mit zuständig sein. Zentrale Aufgaben dürfte jedoch die Kader-Planung für die kommende Saison und die Gespräche über eine Zukunft von Trainer Huub Stevens werden.

dpa

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