Fußball-Bundesliga: VfL Wolfsburg am Samstag bei Hannover 96

„In Ruhe Fußball spielen“

Der Star des VfL Wolfsburg: Kevin de Bruyne, der mit seinem Team am Samstag bei Hannover 96 antreten muss. Foto: dpa

Wolfsburg. Egal, wie die Partie in der Fußball-Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr) bei Hannover 96 ausgehen wird: Der VfL Wolfsburg bleibt mit großer Wahrscheinlichkeit Tabellenzweiter. Vor dem Niedersachsen-Duell hat der Meister von 2009 drei Punkte Vorsprung auf Bayer Leverkusen, zudem das um fünf Treffer bessere Torverhältnis. Vor den verbleibenden vier Partien vor der Winterpause ist das eine gute Ausgangslage für die Wölfe, die sich zum hartnäckigsten „Bayern-Jäger“ entwickelt haben – sofern es angesichts der Münchner-Dominanz so etwas überhaupt gibt.

Wolfsburgs Mittelfeldspieler Kevin De Bruyne sieht für seinen Klub kurzfristig keine Möglichkeit, den Bayern Konkurrenz zu machen. „Wir haben in Wolfsburg acht, neun internationale Klassespieler. Das ist nicht so schlecht. Bei Chelsea und Bayern sind es aber 25. Das ist der größte Unterschied“, sagte der belgische Offensivspieler gegenüber der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“.

Champions League als Ziel

Mit 26 Punkten ist der Meister von 2009 auch dank der bisherigen Topleistungen De Bruynes Tabellenzweiter hinter Titelverteidiger Bayern München (33). Dass der VfL die Bayern in dieser Saison aber ernsthaft in Gefahr bringen kann, hält De Bruyne für ausgeschlossen. „Nein, dieses Jahr geht es nicht, Meister zu werden“, sagte der 23-Jährige. Auf eine mögliche Schwächephase des Rekordmeisters müsse man aber vorbereitet sein. „Vielleicht schwächeln ja auch die Bayern noch“, meinte der Belgier, der kommende Saison mit Wolfsburg aber unbedingt in der Champions League spielen will. „Ich hoffe, dass wir es schaffen. Ich denke auch, dass es realistisch ist.“

De Bruyne war vor knapp einem Jahr für 20 Millionen Euro vom FC Chelsea gekommen. Sehnsucht nach London oder anderen Großstädten hat der 23-Jährige nicht. „Es ist schwierig, das zu vergleichen. In Wolfsburg ist alles viel kleiner, aber es ist okay. Ich kann nur Gutes über Wolfsburg sagen. Ich bin hier, um Fußball zu spielen. Die Ruhe tut mir gut“. (dpa/raw)

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