Debatte um Regeländerungen

Rummenigge: Fußball braucht keine Revolution

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Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge mahnt zu Sensibilität bei der Einführung neuer Regeln im Fußball. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) - Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat sich in der Debatte um Regeländerungen im Fußball gegen drastische Eingriffe ausgesprochen.

"Wir müssen meiner Meinung nach keine Revolution haben", sagte Rummenigge, der auch Präsident der europäischen Club-Vereinigung ECA ist, der "Sport Bild". So lehnt der 61-Jährige die Abschaffung der Abseitsregel ebenso ab wie die Einführung eines Shoot-Outs aus 25 Metern anstelle des Elfmeterschießens. Die Diskussion war durch Vorschläge des neuen FIFA-Technikdirektors Marco van Basten ausgelöst worden, der für den Weltverband Reformideen für den Fußball prüft.

"Ich habe Marco geraten: Du musst mit höchster Sensibilität an alle Veränderungen herangehen, denn grundsätzlich stehen die Menschen mit dem Fußball und seinen Regeln im Einklang", sagte Rummenigge. Für die Einführung von Zeitstrafen für bestimmte Vergehen zeigte sich der Vorstandsvorsitzende der Münchner indes bedingt offen. "Die FIFA diskutiert über fünf oder zehn Minuten. Ich halte zehn Minuten für zu lang, am Tag von Marco van Bastens Besuch hatten wir in München minus 14 Grad. Wenn ein Spieler bei solchen Temperaturen zehn Minuten draußen steht, friert er an der Seitenlinie ein", sagte Rummenigge.

FIFA zu van Bastens Aufgaben

Profil Rummenigge

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