Rundumschlag gegen Bundesliga

Ex-FCBler Effenberg: Scharfe Kritik an Schalke-Boss Tönnies

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Stefan Effenberg.

Der frühere Fußball-Nationalspieler Stefan Effenberg hat in seiner Kolumne bei t-online.de die aktuellen Bundesliga-Themen in einem Rundumschlag abgehandelt. Clemens Tönnies muss sich scharfe Kritik gefallen lassen.

München - Schalke-Boss Clemens Tönnies hat sich im Fall Leon Goretzka selbst disqualifiziert, Dortmunds wechselwilligem Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang geht es nur ums Geld, und die HSV-Bosse Heribert Bruchhagen und Jens Todt müssen zur Rechenschaft gezogen werden: Der frühere Fußball-Nationalspieler Stefan Effenberg hat in seiner Kolumne bei t-online.de die aktuellen Bundesliga-Themen in einem Rundumschlag abgehandelt.

Tönnies habe mit seinen Äußerungen rund um den im Sommer bevorstehenden Wechsel von Schalkes Jungstar Leon Goretzka zu Bayern München "noch brutal Öl ins Feuer gegossen. Das ist ein NoGo. Vielleicht spielt da auch eine verletzte Eitelkeit eine Rolle", sagte Effenberg. Tönnies hatte Goretzka indirekt einen Rauswurf aus dem Kader angedroht. "Wenn es für die Mannschaft besser ist, dann kann es auch sein, dass Leon Goretzka bis zum Ende der Saison auf der Tribüne sitzt", hatte Tönnies bei "Wontorra - der Fußball-Talk" am Sonntag bei Sky Sport News HD gesagt.

Arsenal? „Die sind zu weit weg“

Kein Verständnis hat Effenberg außerdem für BVB-Stürmer Aubameyang und dessen möglichen Wechsel zum FC Arsenal. "Wenn er zu Manchester City gehen würde, würde er die Premier League wohl auch in den nächsten Jahren gewinnen und in der Champions League eine gute Rolle spielen", sagte der 49-Jährige: "Aber Arsenal? Die sind da zu weit weg. Also kann ja nur das Geld der Grund für einen Wechsel sein."

Beim abstiegsbedrohten Tabellenschlusslicht Hamburger SV sieht Effenberg den Vorstandsvorsitzenden Bruchhagen und Sportchef Todt in der Pflicht: "Ich wünsche ihnen, dass Bernd Hollerbach die optimale Lösung ist. Aber die Frage ist doch: Wie haben die in den letzten Jahren den Kader zusammengebaut? Das ist doch das große Problem beim HSV." Beide dürften sich jetzt "auf keinen Fall hinter einer Trainer-Entlassung verstecken". Hollerbach hatte am Sonntag die Nachfolge des entlassenen Markus Gisdol auf der Trainerbank der Hanseaten angetreten.

SID

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