"Unruhen waren zu groß“

Khedira: Wegen Chaos platzte der Schalke-Wechsel

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Sami Khedira spielt künftig für Juventus Turin.

Köln - Der Wechsel von Weltmeister Sami Khedira (28) zu Schalke 04 ist auch wegen der Turbulenzen bei den Königsblauen nicht zustande gekommen.

„Es war eine ernsthafte Überlegung von mir, aber im Endeffekt waren die Unruhen leider zu groß, der Trainer wurde entlassen, das war für mich auch ausschlaggebend“, sagte der Mittelfeldspieler, der Real Madrid stattdessen in Richtung des italienischen Rekordmeisters und Champions-League-Finalisten Juventus Turin verlassen hat.

Er habe „sehr gute Gespräche“ mit den Schalker Verantwortlichen geführt, auch mit dem kurze Zeit später entlassenen Trainer Roberto Di Matteo. Nach der Trennung von dem Coach sei für Khedira „im Endeffekt klar gewesen, dass ich den Schritt nach Italien gehen würde“.

Juventus bezeichnete er am Rande des Länderspiels gegen die USA in Köln (1:2) als ambitionierten Klub, der in den letzten beiden Jahren auch wieder international konkurrenzfähig geworden ist. „Der Verein will in den nächsten Jahren irgendwann die Champions League gewinnen - ich auch, deswegen passt das ganz gut“, sagte Khedira, der bei Juventus einen Vierjahresvertrag bis 2019 unterschrieben hat. In Madrid, wo sein Vertrag bei den Königlichen auslief, hatte der Weltmeister keine Perspektive mehr.

SID

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