Tönnies will in die Champions League

Neuer Trainer, neue Ziele: Schalke will in die Champions League

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Aufsichtsrats-Vorsitzender Tönnies (re.) mit Manager Christian Heidel.  

Clemens Tönnies, Club-Chef des FC Schalke 04, hat in einem Interview das Erreichen der Champions League zum Ziel erklärt. Manager Heidel vertraut er auch nach der Debatte um Weinzierl.

Gelsenkirchen - Klub-Chef Clemens Tönnies (61) vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 hat trotz der Fehlentscheidung Markus Weinzierl "grenzenloses Vertrauen" in seinen Manager Christian Heidel. "Eine Korrektur gehört auch mal dazu. Ich rechne ihm hoch an, dass er sagt: 'Das nehme ich auf meine Kappe'", sagte Tönnies im Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Heidel hatte Weinzierl nach Schalke geholt, am Freitag nach nur einer Saison, die auf dem enttäuschenden zehnten Platz endete, jedoch wieder entlassen. "Es ist besser, jetzt einen Schnitt zu machen und eine Entscheidung zu korrigieren, als die Trennung zu scheuen und womöglich in eine weitere mittelmäßige Saison reinzulaufen", sagte Tönnies.

Der Aufsichtsratsvorsitzende traut Weinzierls Nachfolger Domenico Tedesco (31) zu, Schalke zurück in die Erfolgsspur zu führen - obwohl kein Cheftrainer in der Geschichte der Königsblauen jünger war. "Ich glaube, dass der Trainerberuf mit dem Alter nichts zu tun hat. Sondern mit der Reife der Persönlichkeit und mit der Qualität seiner Arbeit."

Heidel entdeckte auch Tuchel und Klopp

Für Tönnies ist es kein Problem, dass Tedesco nicht mehr als ein halbes Jahr Profierfahrung beim Zweitligisten Erzgebirge Aue vorzuweisen hat. "Das hatten (Julian) Nagelsmann, (Thomas) Tuchel und (Jürgen) Klopp auch nicht", sagte er: "Und da sind wir schon gleich bei zwei Namen, die Christian Heidel entdeckt hat. Ich vertraue ihm, er ist ja nicht ganz unerfolgreich mit der Benennung von völlig unbekannten Überraschungstrainern."

In Mainz hatte Heidel erst Klopp und dann Tuchel befördert, Tuchel war nach seinem unrühmlichen Abschied bei Borussia Dortmund auch ein möglicher Weinzierl-Nachfolger auf Schalke. "Aber ich weiß nicht, ob das jetzt gepasst hätte zu diesem Zeitpunkt, ihn so frisch von Dortmund zum Erzrivalen zu holen", sagte Tönnies: "Ich weiß nicht, ob wir uns damit nicht allesamt überfordert hätten.

Für die Zukunft erwartet Tönnies von Tedesco, die "Spielphilosophie mit Leben" zu füllen: "Wir wollen zum Beispiel Pressing sehen. Schnelles Spiel nach vorne", sagte er: "Unser Anspruch ist, Champions League zu spielen. Nicht nur meiner, sondern der der Fans, der Mitglieder. Wir wollen oben mitspielen, eine der großen Kräfte innerhalb der Bundesliga sein. Und deswegen ist der Anspruch immer, international dabei zu sein."

Mehr Informationen zum FC Schalke finden Sie auf wa.de*.

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sid

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