Unabhängig von BVB-Anschlag

Schalke gegen Ajax ist Hochrisikospiel

+
Die Begegnung zwischen Schalke 04 und Ajax Amsterdam ist für die Polizei ein "Hochrisikospiel". Foto: Guido Kirchner

Gelsenkirchen (dpa) - Das Viertelfinal-Rückspiel der Europa League zwischen Schalke 04 und Ajax Amsterdam ist von der Polizei als "Hochrisikospiel" eingestuft worden. Allerdings hat dies nach Behördenangaben nichts mit dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund am 11. April zu tun.

"Wir alle, die Öffentlichkeit, die Fußballanhänger, beide Vereine und die Polizei stehen noch unter dem Eindruck des Zwischenfalls vom letzten Dienstag in Dortmund", teilte die Gelsenkirchener Polizei mit. Es gebe aber aktuell "keine Hinweise für eine veränderte Bewertung der Sicherheitslage im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung. Wir hatten dieses Spiel bereits vor dem Zwischenfall in Dortmund als Hochrisikospiel eingestuft und uns auf einen Großeinsatz vorbereitet."

Auch Thomas Spiegel, Direktor Medien, Kommunikation und PR und bei Schalke 04, erklärte. "Die Einstufung als Hochrisikospiel ist verständlich, wenn zwei solch große Vereine mit solch großen Fanlagern aufeinandertreffen. Das gilt unabhängig von den Vorfällen in Dortmund." Über die genauen Maßnahmen wollten weder Polizei noch Verein Auskunft geben. "Wir halten das für kontraproduktiv. Man würde die Falschen schlau machen", sagte Spiegel.

Pressemitteilung der Gelsenkirchener Polizei

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.