Stürmer hart im Nehmen

Horror-Anblick bei Sandro Wagner: Finger völlig verdreht

Berlin - Der Anblick war nichts für schwache Nerven. Der linke Zeigefinger von Sandro Wagner zeigte nach einem Zweikampf mit Vedad Ibisevic (14.) plötzlich in die völlig falsche Richtung.

Der Stürmer ließ sich den Finger von Mannschaftsarzt Thomas Fröhlich noch an der Seitenlinie wieder einrenken, spielte weiter und feierte am Ende das 3:1 (1:1) der TSG Hoffenheim bei Hertha BSC.

"Der Finger behindert mich auf dem Weg nach Europa nicht", sagte Wagner kämpferisch. Durch den Triumph beim Tabellennachbarn haben die Hoffenheimer in der Fußball-Bundesliga nicht nur einen großen Schritt Richtung Europa, sondern auch einen großen Schritt Richtung Champions League getan. Wagner wollte die Verletzung nicht überbewerten: "Es tat schon ein bisschen weh, es war ein Schock, aber es sah schlimmer aus als es war."

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann fühlte sich gleich an einen Hollywood-Klassiker erinnert. "Er hat wie E.T. seinen Finger hoch gestreckt, aber er hat nicht zum Himmel gezeigt, sondern wieder Richtung Boden. Das sah komisch aus", sagte Nagelsmann. Der Coach rechnet fest damit, dass sein Stürmer am Dienstag im Heimspiel gegen den FC Bayern (20.00 Uhr/Sky) dabei ist: "Im Dartspielen würde er vielleicht fehlen, im Fußball nicht."

sid

Rubriklistenbild: © dpa

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