Nach dem Anschlag

Schmelzer: Festnahme wird „Verarbeitung erleichtern“

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Marcel Schmelzer (li.) beim CL-Hinspiel gegen die AS Monaco

Dortmund - Auch die Spieler des BVB sind über die Festnahme des mutmaßlichen Attentäter erleichtert. Marcel Schmelzer hofft auf einen positiven psychologischen Effekt.

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hofft nach der Festnahme eines Tatverdächtigen im Fall des Anschlags auf den Mannschaftsbus auf schnelle Aufklärung. „Die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft, des Bundeskriminalamts und der nordrhein-westfälischen Polizei wurden sehr intensiv und mit Hochdruck geführt. Dafür bedanken wir uns in aller Form und hoffen, dass in dem Tatverdächtigen nun der Verantwortliche für den niederträchtigen Anschlag auf unsere Spieler und Staff-Mitglieder gefasst werden konnte“, werden Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Präsident Dr. Reinhard Rauball in einer BVB-Mitteilung zitiert.

Borussia Dortmunds Sportdirektor, Michael Zorc, erklärte am Freitag ebenfalls seine Erleichterung:

Wie die Führungskräfte reagierten auch die Profis befreit auf die Nachrichten von ersten Ermittlungserfolgen. „Für alle, die im Bus saßen, wären diese Informationen wichtig, denn sie würden den Verarbeitungsprozess deutlich erleichtern“, sagte BVB-Kapitän Marcel Schmelzer am Freitag.

Watzke dankt für den Zuspruch

Ähnlich äußerte sich der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange. Es bestehe die berechtigte Hoffnung, dass die von dem Täter ausgehende Gefahr für die Mannschaft des BVB jetzt gebannt sei, sagte er. „Mit der Aufklärung dieser abscheulichen Tat tragen wir hoffentlich auch zur Beruhigung aller Betroffenen, insbesondere aber unseres verletzten Kollegen, der Mannschaft des BVB und der direkten Anwohner bei.“ Lange dankte dabei dem Verein für eine „hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit“.

Der Verein bedankte sich bei all „den unzähligen Menschen, die uns in vergangenen zehn Tagen durch Worte und Taten unterstützt haben“. „Der überwältigende Zuspruch hat uns viel Kraft gegeben“, sagte Watzke.

Kurz nach der Abfahrt der Mannschaft vom Hotel zum Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco am 11. April in Dortmund hatte es drei Detonationen neben dem Teambus gegeben. Dabei waren Profi Marc Bartra und ein Polizist verletzt worden. Die Partie wurde deshalb um einen Tag verschoben.

dpa

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