„Fußspuren hinterlassen“

FC Bayern: Hammer-Wechsel ist fix! Hoeneß geht nach Hoffenheim - Geldregen für FCB

Die PreZero Arena ist die Heimat der TSG Hoffenheim.
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Die TSG Hoffenheim hat einen neuen Trainer.

Jetzt ist alles klar: Ein Erfolgsgarant des FC Bayern München wird den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen. Sebastian Hoeneß wechselt zur TSG Hoffenheim.

  • Sebastian Hoeneß* wurde mit dem FC Bayern II dank einer furiosen Rückrunde Meister der 3. Liga.
  • 1899 Hoffenheim wollte den Neffen von Uli Hoeneß in die Bundesliga holen.
  • Der Wechsel ist nun fix - Hoeneß verabschiedet sich ins Kraichgau.

Update vom 27. Juli, 11.23 Uhr: Jetzt ist alles klar! Sebastian Hoeneß verlässt den FC Bayern München und wird Trainer bei der TSG Hoffenheim. Das gab der Klub am Montagvormittag bekannt. Der 38-Jährige unterschreibt einen bis 30. Juni 2023 gültigen Vertrag*.

„Wir stehen schon seit längerer Zeit in Kontakt mit Sebastian Hoeneß, da uns seine Arbeit imponiert und seine Auffassung von Fußball hervorragend zur Philosophie und Strategie der TSG passt“, wird Profifußball-Direktor Alexander Rosen in der Mitteilung des Vereins zitiert. „Sebastian hat eindrucksvoll bewiesen, junge Spieler zu einer leistungsstarken Einheit formen und individuell weiterentwickeln zu können. Dabei hat er einen offensiven Ansatz gewählt, der nicht nur attraktiv, sondern auch außerordentlich erfolgreich war.“

„Die Arbeit bei der TSG Hoffenheim ist eine große Herausforderung, auf die ich mich enorm freue. Die grundsätzliche Philosophie des Clubs ist identisch mit meiner Idee von Fußball - offensiv, mutig, flexibel und immer aktiv“, so Hoeneß. Er spielte 2006/2007 für die Hoffenheimer in der Regionalliga und macht nun einen großen Karrieresprung. Der neue TSG-Coach trainierte auch schon Nachwuchsteams bei RB Leipzig. 

Sein Vater Dieter war von 2010 bis 2011 Geschäftsführer beim VfL Wolfsburg und zuvor bei anderen Klubs im Management tätig. Sein Onkel Uli ist Ehrenpräsident des FC Bayern und hielt sich bei den Gesprächen über die Freigabe seines Neffen zuletzt raus, „weil ich mich da befangen sehe“. Dieser hatte bei den Bayern einen Vertrag bis 2022, für Hoeneß dürfte daher eine Ablösesumme fällig gewesen sein. 

Bei den Münchnern ist man „stolz auf das, was auf dem FC Bayern Campus geleistet wird“, wie Sportvorstand Hasan Salihamidzic in einer Pressemitteilung des FCB zitiert wird. „Wir bilden dort nicht nur junge Spieler aus, sondern auch Trainer. Es ist natürlich schade, dass Sebastian uns verlässt, aber wir haben entschieden, ihm keine Steine in den Weg zu legen. Sebastian ist ein super Junge, für die Bundesliga und die Spiele in der Europa League wünschen wir ihm mit der TSG alles Gute.“ Hoeneß bedankte sich währenddessen für eine „phantastische Zeit“.

FC Bayern: Sebastian Hoeneß in der Bundesliga? Hoffenheim-Wechsel fast fix

Update vom 26. Juli, 16.05 Uhr: Sebastian Hoeneß, (Noch-)Trainer von Bayern II, steht vor einem Wechsel zur TSG Hoffenheim. Nachdem sich die Anzeichen zuletzt verdichtet hatten, könnte nun alles ganz schnell gehen. Wie die Bild berichtet (Artikel hinter Bezahlschranke) wird der FCB Hoeneß` Wechselwunsch entsprechen und dem Meistertrainer keine Steine in den Weg legen. An der Säbener Straße sei man sehr dankbar für die geleistete Arbeit des 38-Jährigen. Das wurde auch an den Äußerungen Hansi Flicks deutlich (siehe vorheriges Update).

FC Bayern: Sebastian Hoeneß vor Wechsel nach Hoffenhim - Flick macht Andeutung

Update vom 26. Juli, 14.45 Uhr: Wechselt Sebastian Hoeneß vom FC Bayern II und aus der 3. Liga in die Bundesliga? Zu 1899 Hoffenheim? Cheftrainer Hansi Flick* hat auf einer Pressekonferenz des deutschen Rekordmeisters nun eine Andeutung gemacht.

„Man muss die Rückrunde herausnehmen, in der er die Mannschaft auf den Punkt geformt hat. Er hat nach einer überragenden Rückrunde die Meisterschaft geholt. Er ist sehr erfolgsorientiert und sehr selbstbewusst, und das sind die Dinge, die man braucht, wenn man in die Bundesliga will“, erklärte der 55-jährige Badener an der Säbener Straße: „Dass sein Ziel die Bundesliga ist, haben wir alle erahnt. Aber er hat auch hier schon einige Fußspuren hinterlassen und erfolgreich gearbeitet.“

Flick ist offensichtlich überzeugt davon, dass der Neffe von FCB-Vereinspatron Uli Hoeneß schon bald zwei Etagen höher in die Bundesliga möchte. Der Sohn von Ex-Nationalspieler Dieter Hoeneß hatte die "kleinen Bayern" in der vergangenen Saison als Aufsteiger in der 3. Liga zur Meisterschaft geführt.

Noch vor der Saison hatte es aus Reihen der FCB-Ultras Kritik an der Personalentscheidung gegeben, den Neffen des langjährigen Managers und Präsidenten zum Coach der zweiten Mannschaft zu machen. Es war die Rede davon, dass der 38-Jährige von seinem Namen profitiere. Doch seine Kritiker belehrte der Münchner eines Besseren.

Geht es jetzt für ihn ins Kraichgau? Die Hoffenheimer hatten sich Anfang Juni überraschend von ihrem damaligen niederländischen Trainer Alfred Schreuder getrennt. Platz wäre auf dem Trainerstuhl also allemal. Für Sebastian Hoeneß?

FC Bayern: Wechselt Sebastian Hoeneß zu 1899 Hoffenheim in die Bundesliga?

Update vom 21. Juli, 16.12 Uhr: Geht es nun ganz schnell? Es scheint, als sei Sebastian Hoeneß keinesfalls abgeneigt, beim derzeit einzigen Bundesligisten anzuheuern, der für die Saison 2020/21 noch keinen Trainer hat.

Nach der Drittliga-Meisterschaft mit Bayern München II wolle der Neffe von Ex-Präsident Uli Hoeneß offenbar bei der TSG Hoffenheim die Nachfolge von Alfred Schreuder antreten.

Wie der Kicker schildert, sei der 38-Jährige mittlerweile die favorisierte Lösung des Klubs aus dem Kraichgau, die alternative Option Szolt Löw (Co-Trainer von Thomas Tuchel bei Paris St. Germain) sei demnach in den Hintergrund gerückt.

Bayern II: Sebastian Hoeneß angeblich mit TSG 1899 Hoffenheim bereits einig

SPORT1 teilt unterdessen mit, dass sich 1899 Hoffenheim mit Hoeneß sogar bereits einig sein soll. Für die neue Mission in Baden-Württemberg möchte Sebastian Hoeneß angeblich einen Vertrauten mitnehmen: Co-Trainer David Krecidlo. Beim FC Bayern hat Hoeneß, der bereits für Hoffenheim im Herrenbereich Fußball spielte, noch einen Vertrag bis 2023. Die Aussicht auf Bundesliga und auch Europa League mit der TSG scheint allerdings zu verlockend.

Den Berichten zufolge sei FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic jedoch alles andere als entzückt vom Weggang des Trainers der Zweiten Mannschaft. Allerdings befinden sich die Münchner dennoch bereits auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger, der das Team kommende Saison in der Dritten Liga zu einem ähnlichen Erfolg führen kann.

Update vom 19. Juli, 17.24 Uhr: Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß will sich bei der Personalie Sebastian Hoeneß nicht einmischen. Er habe Sportvorstand Hasan Salihamidzic mitgeteilt, „dass ich mich als befangen betrachte“, sagte Uli Hoeneß im BR. Er könne aber „so oder so“ mit allen Entscheidungen leben. Sebastian Hoeneß, Neffe von Uli und Sohn von Dieter, ist beim Bundesligisten TSG Hoffenheim als Trainer im Gespräch. Der 38-Jährige hat mit den FCB-Amateuren überraschend den Meistertitel der 3. Liga geholt. Es sei aber, so Uli Hoeneß, „noch nichts entschieden“.

Bundesliga-Konkurrent will Bayern-Meistertrainer Hoeneß: Gibt‘s jetzt den nächsten Zoff?

Erstmeldung vom 14. Juli 200, 10.19 Uhr: München - Am Ende war es dann doch verdient, wenn natürlich auch überraschend. Dass der FC Bayern II als Aufsteiger direkt im ersten Jahr Meister in der 3. Liga wird, damit haben vermutlich die wenigsten Optimisten gerechnet. 

Mit ein Grund für den überraschenden Triumph ist Sebastian Hoeneß. Der Neffe von Ehrenpräsident Uli und Sohn von Ex-FCB-Stürmer Dieter Hoeneß stieg im Jahr zuvor ebenfalls erst auf. Er wurde im vergangenen Sommer von der U19 zum Coach der zweiten Mannschaft befördert.

Nach einer durchwachsenen und inkonstanten Hinrunde entwickelten sich die FCB-Amateure nach der Corona-Pause aber zu einem fast unschlagbaren Spitzenteam in der 3. Liga und holten sich am Ende verdient den Titel. 

FC Bayern: Bundesligist scharf auf Meistercoach! Er hat dort eine spezielle Vergangenheit

Solche Erfolge bleiben natürlich nicht unbemerkt und wecken Begehrlichkeiten. Zum einen spielten sich die Youngster von der Säbener Straße* natürlich ins Visier einiger Zweit- und Bundesligisten. Auf der anderen Seite steht nun Coach Hoeneß offenbar auf dem Zettel der TSG Hoffenheim*. Führt dessen Weg also direkt in die Bundesliga*?

Das Team aus dem Kraichgau sucht zur neuen Saison einen Nachfolger für den im Mai entlassenen Alfred Schreuder. Am liebsten hätte man bei der TSG einen Trainer ohne Stallgeruch. Mit Jesse Marsch (RB Salzburg), Valerien Ismael (kürzlich beim LASK entlassen) und Gerardo Seoane (Young Boys Bern) hat man in Hoffenheim laut kicker drei internationale Kandidaten auf dem Zettel.

Auf eben diesem soll aber auch Hoeneß stehen, auch wenn dieser ein kleines bisschen Stallgeruch mitbringt. Allerdings nicht als Trainer. Hoeneß kickte nämlich in der Saison 2006/07 für die TSG Hoffenheim II. Als Trainer verdiente sich der 38-Jährige seine ersten Sporen bei RB Leipzig und zuletzt eben beim FC Bayern*

FC Bayern: Sebastian Hoeneß auf dem Zettel der TSG Hoffenheim

Macht Hoeneß also jetzt den nächsten Schritt und übernimmt einen Bundesligisten? FCB-Co-Trainer Hermann Gerland schwärmte einst in höchsten Tönen von ihm. „Ich verfolge seinen Weg schon sehr lang und habe mich auch vehement dafür eingesetzt, dass wir ihn vor zwei Jahren zum FC Bayern geholt haben“, so der „Tiger“ bei Hoeneß‘ Beförderung im vergangenen Sommer: „Ich halte ihn für ein großes Trainer-Talent“.

Kurioserweise ist die genaue Vertragslaufzeit von Hoeneß beim FC Bayern* nicht bekannt. „Ich verbinde seit Kindesbeinen Emotionen mit dem FC Bayern“, sagt Hoeneß in der Sport Bild: „Der Job hier ist ein besonderer, ein Schritt weg von hier müsste schon sehr gut durchdacht sein und perfekt passen.“ In Hoffenheim könnte er kommende Saison in der Europa League spielen.

FC Bayern: Hoeneß nach Hoffenheim? Zuletzt gab es Zoff mit der Konkurrenz

Mit der TSG Hoffenheim kam man zuletzt beim FC Bayern nicht ganz so gut aus. Weil man sich die Talente Armindo Sieb und Mamin Sanyang sicherte, hagelte es Kritik von TSG-Geschäftsführer Frank Briel(smk) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerks

Jean-Michel Aulas hat sich Olympique Lyon in etwa so sehr verschrieben wie Uli Hoeneß dem FC Bayern. Das müssen vor allem die Gegner der Franzosen spüren.

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