José Mourinho in Manchester: Peps neuer Nachbar

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Pep Guardiola (links) und José Mourino

Wenn die Meldung in der spanischen Zeitung „El Pais“ stimmt, dann wird José Mourino neuer Trainer beim englischen Topklub Manchester United.

Der 53-Jährige soll bereits einen Vorvertrag unterschrieben haben und in Bälde Nachfolger des Niederländers Louis van Gaal werden. Damit gelänge dem Verein etwas an sich Unmögliches: Er entlässt den Trainer, der sich für den Besten der Welt hält, und ersetzt ihn durch den Trainer, der sich für den Besten der Welt hält. Motto: van Gaal geht, das Ego bleibt.

Mourinho soll schon frohlocken und Forderungen gestellt haben. So verlangt er angeblich, der unmittelbare Nachbar seines Erzfeindes Pep Guardiola zu werden, um den zukünftigen Trainer des Stadtrivalen Manchester City jederzeit provozieren zu können. An Ideen mangelt es Mourinho nicht: So plant er, Mario Götze als Untermieter bei sich einziehen zu lassen und nur dafür zu engagieren, dass dieses einstige Wunderkind von seinem Grundstück aus die Laternen in Guardiolas Garten abschießt. Götze soll schon seine Bereitschaft signalisiert haben.

Sein Arbeitszimmer möchte Mourinho so anlegen, dass er mit einem speziellen Fernglas („the special one“) direkt auf die Taktiktafel in Guardiolas privatem Büro schauen kann. Umgekehrt soll Mourinhos Terrasse so angeordnet sein, dass Guardiola jederzeit sehen kann, wie Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt Bastian Schweinsteiger behandelt und in einer Tour über Guardiola lästert.

Über den Autor

An der Seitenlinie ist eine Kolumne über den kleinen und großen Fußball, weil Fußball überall funktioniert. Florian Hagemann (40) ist Redakteur der HNA und macht das, was einem nicht ausreichend talentierten Fußballer bleibt, wenn er kein Schiedsrichter werden will: Er schreibt über Fußball. Immer montags erscheinen seine Beobachtungen an der Seitenlinie.

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