Keine Antwort auf Anrufe

Blatter wirft Infantino fehlenden Respekt vor

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Derzeit nicht gut zu sprechen auf Gianni Infantino: Ex-FIFA-Boss Sepp Blatter hat eigentlich noch viele Fragen an seinen Nachfolger.

Zürich - Sepp Blatter lässt kein gutes Haar an seinem Nachfolger als FIFA-Boss. Der Schweizer wirft Gianni Infantino vor, auf vorher vereinbarte Anfragen nicht geantwortet zu haben.

Der ehemalige FIFA-Präsident Joseph S. Blatter (80) wirft seinem Nachfolger Gianni Infantino (46) fehlenden Respekt seiner Person gegenüber vor. "Ich habe in keinem Unternehmen gesehen, dass der neue Präsident dem alten Präsidenten nicht Respekt entgegengebracht hat", sagte Blatter im Interview mit der BBC.

"Ich bin kein glücklicher Mann, wenn es darum geht, was in der FIFA passiert ist", ergänzte Blatter. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte am vergangenen Montag die Sechs-Jahres-Sperre für Blatter durch die Ethik-Kommission des Fußball-Weltverbandes bestätigt. Blatter war wegen einer 1,8-Millionen-Euro-Zahlung an den ehemaligen UEFA-Präsidenten Michel Platini (Frankreich) sanktioniert wurden.

Im Februar noch „sehr guter Kontakt“ zwischen Blatter und Infantino

Blatter berichtete, dass er zu Infantino nach dessen Wahl im Februar dieses Jahres noch "einen sehr guten Kontakt" gehabt habe: "Ich habe ihm gesagt, dass ich noch eine Liste mit Fragen habe, die noch nicht durch die FIFA beantwortet wurden." Infantino habe ihm zugesichert, dass er daran arbeiten werde, aber "er kam niemals darauf zurück", so Blatter.

Der einstige UEFA-Generalsekretär Infantino - unter UEFA-Chef Platini - habe auf seine Telefonanrufe und einen Brief nicht reagiert: "Es hat niemals eine Antwort gegeben - niemals!" Blatter war von 1998 bis 2015 Präsident der FIFA.

sid

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